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Besuch
beim Universalgenie!
Von Tanja & Simone Ley
27.03.03
Jeder
verbindet mit Leonardo da Vinci zuerst die Mona Lisa, das vielleicht berühmteste
Gemälde der Welt. Was die wenigsten jedoch wissen, Leonardo war nicht
nur Künstler, sondern wirkte auch als Erfinder, Architekt, Bildhauer
und Wissenschaftler.
Am
Samstag, den 22. März 2003 machten sich daher die Youth Today und
ASJ-Neunkirchen zum Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf, um der
Ausstellung "Leonardo da Vinci - Maschine Mensch" ein Besuch
abzustatten.
Es
wurde uns eine sehr interessante und unterhaltsame Führung geboten. Der
Psychologiestudent, der den Rundgang kommentierte, brachte uns Leonardos
Leben und Wirken näher, indem er wissenschaftliche und historische
Fakten mit Anekdoten auflockerte. Das Universalgenie Leonardo wuchs z.
B. als unehelicher Sohn bei seinem Vater auf. Auch wird ihm eine Neigung
zur Homosexualität nachgesagt. Auch fertigte da Vinci seine
Aufzeichnungen in Spiegelschrift an, um seine Werke zu schützen.
Die
Völklinger Gebläsehalle bietet eine ansprechende Kulisse für die rund
150 Exponate und mehr als 8000 Multimedia-Bilder. Bei den Ausstellungsstücken
handelt es sich allerdings um Nachbildungen. Es gibt Nachbauten des 1.
Fahrrades, des 1. Autos, Flugobjekte,
Kriegsmaschinen und Brückenkonstruktionen zu bestaunen. Außerdem erfährt
man in einem Teil mehr über die damals umstrittenen anatomischen
Arbeiten von Leonardo da Vinci. Gegen Ende gelangt der Besucher zu den künstlerischen
Werken Leonardos. Herzstück ist hier neben der "Mona Lisa"
das "Letzte Abendmahl", welches in Originalgröße dargestellt
wird.
Vor
Verlassen der Ausstellung wird noch mal ein Bogen gespannt zur heutigen
oder zukünftigen Beziehung von Mensch und Maschine. Zu Leonardos Zeiten
erschuf der Mensch die Maschine, als Kontrast dazu steht ein Roboter am
Ausgang der Gebläsehalle, der Porträts von den Besuchern erstellt.
Die
Ausstellung anlässlich des 550. Geburtstages des Genies ist sehr
empfehlenswert, was auch die hohe Besucherzahl von fast 100.000 beweist.
Noch bis zum 30. März 2003 ist die Werkschau geöffnet. |