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Wenn ein Trend Mama wird: JULIUS- Maximum Trash – Minimum Cash

Hier gehts zu Kollektion!

Julius heißt das neue Kind im Hause Happy Schwarzwild. Ziehvater André Köhl dazu Im Youth Today Exklusiv Interview.

YT:
„Happy Schwarzwilder“ trifft man seit seiner Geburt auf dieser unserer schönen Erde nicht nur auf saarländischen Straßen an, sondern auch Bundesweit sowie im deutschsprachigen Ausland und auf nationalen und internationalen Bühnen in Form von prominenten Schwarzwildern an. Hättest Du vor gut einem Jahr gedacht, dass sich das fröhliche Schwarzwild so gut auf dem Trend Markt behauptet?

André:
Ich hatte keine konkreten Vorstellungen von der Zukunft sondern lediglich Hoffnungen und Wünsche. Aber es ist viel zu früh, von einer Behauptung auf dem Trendmarkt zu sprechen. Happy Schwarzwild taucht ja erst ganz langsam auf.
Ich freue mich natürlich wahnsinnig, dass mittlerweile Bestellungen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen. Damit hatte ich allerdings schon gerechnet. Der Verkauf von Waren übers Internet hat sich ja bewährt und inzwischen das Konsumentenvertrauen gewonnen. Warum sollte das im Falle Happy Schwarzwild nicht funktionieren.

YT:
Wie schwer muss man eigentlich als Vater einer Trendmarke am Konzept und der Vermarktung etc. weiterarbeiten um das Tier am laufen zu halten? Oder hast Du mit Happy Schwarzwild sozusagen einen Selbstläufer geschaffen der ganz von alleine weitertrabt?

André:
Von einem Selbstläufer bin ich weit entfernt. Ich bezweifele eh, dass es so etwas gibt. Manches Produkt mag uns so erscheinen, jedoch steht dahinter immer eine große Initiative, die sich ständig den Launen und Vorlieben des Käufers anpassen muss. Wer sich intelligent anstellt, hat dann einen vermeintlichen Selbstläufer. Happy Schwarzwild hat nun das Interesse einiger Menschen geweckt und kann sich vielleicht behaupten. Ich muss das Projekt ständig vorantreiben. Die Schnittstelle zur Welt ist www.happyschwarzwild.com. Dort muss ich meinen Besuchern Unterhaltung bieten, sonst ist das Interesse auch schnell wieder verflogen. Nette News-Meldungen und neue, interessante Produkte werden erwartet. Ich bin allerdings meinem Ansatz treu geblieben. D.h. ich werde nicht auf Trends eingehen, sondern lediglich das tun, was mir Spaß macht. Sollte es irgendwann keinen mehr interessieren, mach ich eben nur noch für mich Klamotten. Andersrum bedeutet dies auch: Sollte meine Motivation verflogen sein, stirbt das Projekt.

YT:
Was war bisher das schönste Erlebnis in der Geschichte von Happy Schwarzwild?

André:
Da gibt es sehr viele. Am meisten genieße ich den sehr herzlichen Kontakt mit meinen Kunden, der sich nach einer Bestellung meist in einem kleinen E-Mail-Dialog äußert. Besonders einprägsam war für mich das Treffen mit den H-Blockx, der ersten bekannten Band, die Happy Schwarzwild trug. Sie waren DIE deutsche Rockkapelle meiner Jugend. Damals hätte ich nie gedacht, von Ihnen einmal eingeladen zu werden, weil sie meine Klamotten cool finden. Insgesamt ist die Unterstützung seitens „meiner“ Musiker eine tolle Sache. Ob Pohlmann, Alex von den Donots, Neil Hickethier, Franky R. von MSG und Lancelot, die Toasters, Primal Fear, One finde day und natürlich meinen bester Freund und Ausnahmeschlagzeuger Sascha Waack, ich bin allen extrem dankbar.
Aber auch im Stillen gibt es schöne Erlebnisse. Nämlich dann, wenn ich mit einem neuen Shirtentwurf absolut zufrieden bin. Zuerst hat man die Idee, dann muss man sie als Grafik umsetzen, was mir nicht immer zur eigenen Zufriedenheit gelingt. Nicht jede Idee kommt auf einem Shirt zur erhofften Geltung. Ja und am Ende muss das ganze Shirt eben perfekt sein. Dann lacht das Herz ?


YT:
Was wünscht Du Dir noch alles für Dein Baby in Zukunft?

André
Eine niemals endende Ideenflut, Kreativität und die entsprechende Umsetzungskraft. Ich möchte noch viel mehr Menschen erreichen, die Ihre Freude an meinen Produkten haben. Keineswegs möchte ich die Nr. 1 im Klamottengeschäft werden, oder so einen Quatsch. Mir wird immer bewusster, dass ich des Schaffens wegen Happy Schwarzwild betreibe. Ich muss selbst zufrieden mit meinem Werk sein. Nur so lange wird es mir Spaß machen. Der kommerzielle Erfolg schenkt gewisse Freiheiten, steht aber nicht im Vordergrund.

YT:
Welche Resonanzen hast Du auf Happy Schwarzwild erhalten, gab es vielleicht auch Neider, Kritik oder andere widrige Umstände die Du überwinden musstest?

André
Die Resonanzen waren sehr unterschiedlich, aber alle recht positiv. Manch einer stuft Happy Schwarzwild als Revoluzzerbestrebung oder vergeblichen Versuch an meine Jugend anzuknüpfen ein. Jedoch habe ich meiner Meinung nach die Pubertät erfolgreich abgeschlossen und glaube nur schwierig mit T-Shirts ernsthaft revoltieren zu können. Es lag offensichtlich an dem Fuck Fashion-Shirt, welches ich allerdings nicht als Provokation betrachte. Es ist viel mehr der Widerspruch mit einem Kleidungsstück den Aufruf zu starten, auf Mode zu scheißen, der mich zu diesem Motiv animierte. Außerdem sind die fickenden Hände so scheiße, dass ich sie einfach abbilden musste. Also, man kann sich nun entscheiden, darüber nachzudenken, die Welt mit einem Augenzwinkern zu betrachten oder sich provoziert zu fühlen. Die Letzteren machen sich das Leben unnötig schwer ? Ein Schüler berichtete mir sogar, dass sein Fuck Fashion Shirt Unterrichtsverbot bekam. Ich musste lachen, wenn ich es auch traurig finde, dass man scheinbar immer noch zur Intoleranz erzogen wird. Warum werden beknackte Menschen oft Lehrer?
Ansonsten gab es natürlich etliche widrige Umstände, die es zu überwinden gab. Die Produktion der Shirts war nicht immer einfach.
Neider hingegen halten sich gänzlich zurück. Worauf sollten sie auch neidisch sein. Ich habe definitiv mehr Klamotten im Schrank als alle meine Bekannten und Freunde. Das ist aber auch schon alles ? Davon abgesehen, habe ich mir mittlerweile abgewöhnt mit irgendetwas anzugeben, das Eifersucht schürt. Ich kann Angeber nicht leiden, und möchte selbst auch keiner sein.


YT:
Inwiefern hat Happy Schwarzwild Deine Welt und die Welt insgesamt besser gemacht?

André:
Meine Welt bereichert es mit einer Aufgabe, die mich erfüllt. Manch Anderem schenkt es Freude ein schönes Kleidungsstück am Leib zu tragen. Mehr wird ein Klamottenlabel nicht leisten können.

YT:
Man munkelt, es soll da etwas Neues aus dem Hause Happy Schwarzwild geben, verrätst Du uns ein wenig mehr?

André:
Happy Schwarzwild ist durch das exklusive Konzept mit Echtheitszertifikat, Seriennummer, Verpackung im Plastikbeutel und der guten Qualität nicht so billig, wie ich es gerne hätte. Ich verspürte das Bedürfnis nach einem Projekt, welches sich nicht selbst solche Grenzen setzt und formal in eine andere Richtung geht. Die Idee kam dann von selbst in Form meines Nachbars Julius. Er inspirierte mich nicht nur in Sachen Namen, sondern auch durch ein Äußeres. Julius und mich verband die gemeinsame Leidenschaft morgens in der Gelateria La Piazza in Losheim ein Päuschen zu machen. Gianni, der Besitzer des Ladens, und ich schmiedeten Pläne eines Gelati-Mann-Shirts für Gianni, den wildesten Eismann des Universums. Uns fehlte nur die passende Modelinie. Also sprachen wir Julius eines Tages an, und offerierten ihm die Transformation in ein Modelabel. Julius konnte den Vorschlag nicht so recht fassen, willigte aber ein. So ward Julius geboren und das Gelati-Mann-Shirt hatte ein „Zuhause“.
Die Devise von Julius lautet: Maximum Trash – Minimum Cash. Die Shirts kosten alle unter 10 Euro und sind recht trashig. Insgesamt gibt es drei Motive, die sich alle um unseren Protagonisten Julius drehen. Einfach mal vorbei schauen: www.juliuscouture.com. Es hat sich inzwischen schon eine Julius-Fan-Gemeinde gebildet. Julius ist Kult. Zumindest in Giannis Eiscafé in Losheim ?

YT:
Wo wird man Julius kaufen können?

André:
Im Happy Schwarzwild Online Store.

YT:
Werden Happy Schwarzwild und Julius auch in Zukunft vielleicht noch weitere Geschwister in Form von weiteren Accessoires oder neuen Marken kriegen?

André:
Ja. Ich arbeite momentan an einer weiteren Linie. Julius ist absolut low budget, Happy Schwarzwild die exklusive Serie und das nächste Projekt wird sich mit Einzelstücken und Sonderanfertigungen beschäftigen. Die Idee entstand, weil meine Kunden ab und an Farbwünsche äußern. Gerade produziere ich für ein nettes Mädel ein gelbes Fuck Fashion Shirt. Ein Einzelstück also. Warum sollte ich nicht vielen Menschen den Wunsch nach einem Unikat erfüllen? Kaum äußerte ich die Idee, kamen auch schon die ersten Nachfragen. Das erste handgezeichnete Shirt geht nach Düsseldorf. Ein Prototyp einer Vollplastik-Sportjacke mit einem goldenen Julius-Logo auf dem Rücken hat auch schon Begehrlichkeiten geweckt. Sie wird gerade für einen Kunden angefertigt. Eine Münchner Szene-Bar bekommt auch gerade neue Arbeitskleidung im Rock n Roll Stil aus dem Hause Happy Schwarzwild.
Wenn also die lieben Leser ihr ganz persönliches Shirt möchten, wisst sie ja, wo es sie es bekommen. Einfach mit Happy Schwarzwild Kontakt aufnehmen. Ich freue mich!

Youth Today sagt: Vielen Dank André für diesen Einblick in die Happy Schwarzwild Welt!