*Über 25.000 Besucher bei den Public Viewing Fan-Festen vor der
Saarbrücker Congresshalle *
Mit einem neuen Zuschauerrekord endete der "Fußball-Sommer 2008" in
Saarbrücken. Über 8.500 Fußball-Fans sahen das Endspiel der Fußball-
Europameisterschaft zwischen Deutschland und Spanien am Sonntagabend
vor der Saarbrücker Congresshalle.
Insgesamt zählten die Public-Viewing Fan-Feste in der Landeshauptstadt
damit mehr als 25.000 Zuschauer, die in ausgelassener und friedlicher
Stimmung die sieben Live-Spiele der EM verfolgten. Bei der von der
Landeshauptstadt Saarbrücken und der Landesregierung gemeinsam
organisierten Veranstaltung sahen die Fußball-Fans von der Vorrunde
bis zum Finale alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft, hinzu
kam das zweite Halbfinale zwischen Russland und Spanien.
An allen Veranstaltungstagen herrschte echte Stadion-Atmosphäre, bei
freiem Eintritt konnten die Fußball-Fans die Begegnungen auf einer
rund 20 Quadratmeter großen LED-Großbildleinwand verfolgen.
Der Fußball-Sommer 2008 wurde unterstützt von den Werbepartnern
Saartoto, Sparkasse Saarbrücken, KÜS, Victors Residenz-Hotels,
Energie SaarLorLux, saarVV - Der Saarländische Verkehrsverbund sowie
Schröder Fleischwaren.
Präsentiert wurde die Veranstaltung von SR1 Europawelle und der
Saarbrücker Zeitung.
"Neuer Rekord: Flic Flac-Artisten schaffen spektakulären Motorradsprung über fliegendem Hubschrauber!
Köln Die drei FMX-Rider haben am Mittwoch, 5. Dezember 2007 Uhr im Circus Flic Flac in Köln einen völlig neuen und riskanten Rekord aufgestellt: Greg Holvoet (B, 24 J.), Ives Baekelandt (B, 26 J.) und Vivian Gantner (CH, 24 J.) sprangen mit Ihren Motocrossrädern (250 bzw 450 Kubik) über einen in 1,5 Meter Höhe schwebenden Hughes 300!
Die wagemutigen FMX-Artisten des Circus Flic Flac starteten dabei von einer knapp drei Meter hohen Sprungrampe und überflogen den Hubschrauber mit seinen rotierenden Blättern in zehn Meter Höhe und passieren so eine Distanz von 20 Metern. Nach den ersten Sprüngen, die alle drei viel Überwindung kostete, zeigten Sie sogar noch Tricks wie den „Superman“, „Twitch“ oder „Cancan“. Und setzten noch einen drauf: Schließlich sprangen sie sogar im „Train“, das heißt in kurzer Folge hintereinander!
„Ich bin einfach happy! Das war echt der Hammer!“, sagt Greg aus Gent. Auf die Frage, wie sich Vivian nach diesem gefährlichen Stunt fühle, antwortet der junge Züricher „relaxed“. Diese Jungs haben wirklich Nerven wie Drahtseile! „Der größte Unterschied besteht im Kopf, denn praktisch stört uns der Wind des Helis kaum, da er zur Seite abgeht. Der Hubschrauber ist aber letztlich nur ein gefährlicher Faktor mehr“, so der 26-Jährigeb Ives aus dem belgischen Tielt. Dennoch zumindest er hat in der Nacht zuvor kein Auge zugetan. „Nachdem ich den Heli im Zelt gesehen habe, war es mit meiner Ruhe vorbei!“ Warum macht man so was? „Wir wollten die ersten sein“, sagen alle drei unisono und Greg erklärt: „Ich will damit nicht reich werden, sondern einfach nur das machen, was ich liebe!“ Für die drei ist es Spaß, der sie zu solch halsbrecherischen Aktionen treibt, doch die Gefahr fährt mit. „Wir sind uns des Risikos bewusst, aber Dir kann immer etwas passieren; beim Autofahren oder als Fußgänger zum Beispiel“, so Greg.
Der Mann mit der absolut ruhigen Hand am Steuerknüppel des Hubschraubers ist Norbert Kutscher. Der 56-Jährige ist Berufpilot mit über 1.700 Helikopterflugstunden, zu ihm haben die Jungs Vertrauen. „Ich war selbst sehr gespannt, es ist auf jeden Fall ein Highlight in der Fliegerkarriere!“ Tagsüber fliegt Norbert Kutscher das Flic Flac-Flugzeug mit einem Werbebanner, mit diesem über 100 Meter langen Gespann ist er in jeder Stadt zu sehen, in der Flic Flac spielt.
Erster Nachwuchsband-Contest
im Juz Neunkirchen
Neunkirchen, 29. April 2007
Am vergangenen Samstag feierten rund 160 Jugendliche
den ersten Nachwuchsband-Contest im selbstverwalteten
Jugend- und Kulturzentrum (Juz) Neunkirchen. Teilgenommen
hatten sieben Musikgruppen unterschiedlichster Genres,
deren Durchschnittsalter nicht über 21 Jahre liegen
durfte und die bislang noch kein eigenes Album veröffentlicht
haben. Die Sieger wurden jeweils zur Hälfte vom
Publikum und von einer Fachjuri, bestehend aus Vertretern
vom Musikstudio Rogue und dem Neunkircher Rock-Label
NKRC Records, gewählt. Den ersten Preis, einen
Gutschein für Studioaufnahmen vom Studio Rogue
im Wert von 250 Euro, gewann die Gruppe „Sir Moron
and the Villains“ aus Neunkirchen. Die zweitplatzierte
Band, „Selbstklebend“ aus Neunkirchen, darf
am 26. Mai als Vorband für die italienische Oi-Punk-Legende
„Los Fastidios“ auftreten. Die Dritt- und
Viertplatzierten erhielten Gutscheine, die vom Musikgeschäft
„Stage and Studio“ und vom Kebab- und Grillhaus
„Tandure 2“ gespendet wurden.
Im Vorfeld des Wettbewerbs versuchten Neonazis das
Konzert zu stören. Gegen halb sechs Uhr abends
tauchte vor dem Juz Neunkirchen eine Gruppe von sieben
rechtsextremistischen Jugendlichen auf und versuchte
in das Gebäude zu gelangen, um eine Schlägerei
zu provozieren. Die Jugendlichen gaben sich mit ihrer
Kleidung (u.a. T-Shirts der rechtsextrem Bekleidungsmarke
Thor Steinar) und durch das Zeigen des Hitlergruß
deutlich als Neonazis zu erkennen. Die Juzleitung reagierte
schnell und besonnen und bat alle Besucher nach drinnen,
so dass die Neonazis vor verschlossenen Türen standen.
Unverrichteter Dinge zog die Gruppe ab, um kurz darauf,
diesmal zum Teil mit T-Shirts vermummt, erneut angerannt
zu kommen. Wiederum scheiterten sie an der verschlossenen
Juz-Tür. Erst als sich ihnen die Juz-Besucher entgegenstellten
ließen sie von ihrem Vorhaben ab. Die allgemeine
Stimmung konnten die Neonazis nicht vermiesen. Die Jugendlichen
feierten trotz des Vorfalls ausgelassen ihren Nachwuchs-Bandcontest.
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Der neue Jugendtreff ist eröffnet - Platz
für Aktivitäten
„ Am 31. Oktober 2006 konnte in Ottweiler der neue Jugendtreff eröffnet werden“, freut sich der Ottweiler Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle . Mit vereinten Kräften ermöglichen die Stadt Ottweiler, die Stiftung Hospital St. Wendel und der Landkreis Neunkirchen einen Treff für Jugendliche, der zukünftig interessante Angebote bieten soll. Gemeinsam mit den Jugendlichen wurden die Räumlichkeiten Im Alten Weiher Nr. 1 seit Anfang September renoviert. Und nun ist dort auf über 100 Qudratmetern Platz für vielerlei Aktivitäten. Dabei wird sich zukünftig die Stiftung Hospital St. Wendel als Träger im wesentlichen um Betreuung und die Aktivitäten kümmern. So wird z. B. das Sozialraumteam II die Räume z.B. für die Hausaufgabenhilfe "Schüler helfen Schülern" nutzen können, und die städtische Jugendpflege ist mit zehn Wochenstunden dabei.
Ferner sieht der Bürgermeister im Jugendzentrum ein weiteres stabiles Netzwerk und die Möglichkeit für eine Verantwortungspartnerschaft , wo eine offene Jugendarbeit zwischen jungen Leuten, der Stadt und den Kooperationspartnern möglich ist - eingebettet in ein Gesamtkonzept der Jugendhilfe im Sozialraum Stadt. Prävention, Partizipation , die organisierte Teilhabe an Entscheidungsfindungsprozessen im eigenen Interesse und die interkulturelle Begegnung seien die Leitlinien der laufenden Arbeit. Rödle: „Unsere Philosophie ist es, Raum für soviel Eigenverantwortung wie möglich zu geben und soviel professionelle Begleitung wie nötig zu bieten.“ Das Jugendzentrum sei als eine lernende Einrichtung zu verstehen, die mit Kirchen und Vereinen kooperiere. Sie integriere junge Leute, die durch die Kirchen und Vereine nicht oder nur teilweise erreicht werden. Die Arbeit der Kirchen und Vereine sei zu loben und besitze nach wie vor einen hohen Stellenwert. Die Standortwahl sieht Rödle als überaus gelungen an. Freizeitmöglichkeiten für Streetball, Skateboard und anderes mehr seien vorhanden und dennoch liege das Jugendzentrum stadtnah, am Rande der historischen Altstadt. „Das neue Jugendzentrum bietet auch ein Stück Zuhause und eine Heimat für alle, die das suchen und brauchen.“
 Foto: Edwin, Claudia Hargesheimer, Erich Klein (v. l.)
Rödle erwartet, dass der Umgang miteinander solidarisch erfolgt und im Jugendzentrum auch Sozialverhalten trainiert werde. „Hier ist Gelegenheit, soziale Kompetenz zu erlangen und ein friedliches Miteinander verschiedener Nationen und Kulturen in gruppendynamischen Prozessen einzuüben.“
Insgesamt wird der Treff inzwischen sehr gut angenommen. Dank der schönen Farbauswahl und des Billardtisches findet er breite Zustimmung. „Über weitere Planungen wird noch berichtet werden“, erklärte Erich Klein von der Stiftung Hospital. Die Stiftung Hospital, die seit 550 Jahren besteht, und zu den größeren Arbeitgebern in der Region St. Wendel zählt, ist als freier Träger im Sozialraum II im Landkreis Neunkirchen tätig.
Ansprechpartner des Trägers und verantwortlich für die Honorarkräfte und die Praktikanten ist Erich Klein, Siftung Hospital, Tel. 06851 8908234. Das Mitarbeiterteam - Christian Klug (Anerkennungspraktikant), Cathérine Lickes und Susanne Junkes (Honorarkräfte) – ist Montags und Mittwochs von 16 bis 21 Uhr und Freitags von 18 bis 23 Uhr im Treff erreichbar. Die Telefonnummer des Jugendtreffs lautet, Tel. 06824 300563.
Im Stadtgebiet gibt es zudem weitere Jugendclubs verschiedener Träger – in Fürth, Lautenbach, Mainzweiler, Steinbach sowie eine Teestube in Ottweiler-Zentral.
Claudia Hargesheimer wird zu Ende des Jahres nach nunmehr neun Jahren aus dem Dienst der Stadt Ottweiler ausscheiden. Die entsprechende Stelle ist ausgeschrieben und wird neu besetzt.
Kommissionsvertretung macht Berufsakademie fit für Europa
Veranstaltungsreihe „Europa in der Berufsakademie“ zu Gast in St. Ingbert
„Wohin steuert Europa?“ Diese Frage diskutieren am Donnerstag, 16. November 2006, Studenten der ASW - Berufsakademie Saarland mit dem Europaabgeordneten Jo Leinen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihen „Europa in der Schule“ und „Europa im Betrieb“, mit denen die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland das Interesse und Verständnis junger Menschen für die EU fördern will.
Die Veranstaltung ergänzt die seit dem Sommer 2004 laufenden Veranstaltungsreihen, in deren Rahmen Bundestags- und Europaabgeordnete mittlerweile an über 100 Schulen und Betrieben in ganz Deutschland mit Jugendlichen über die Europäische Union diskutiert haben.
Mit derartigen offenen Diskussionsforen soll Skepsis und Desinteresse der Bevölkerung gegenüber der EU entgegengewirkt werden. Für Jugendliche ist dies von besonderer Bedeutung: Politisches Interesse und Wissen sind eine zentrale Voraussetzung für die aktive Mitgestaltung der Zukunft Europas. Aus diesem Grund hat die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland die Veranstaltungsreihen „Europa in der Schule“ und „Europa im Betrieb“ gestartet.
Zur nächsten Veranstaltung mit
Jo Leinen, MdEP
am Donnerstag, den 16. November 2006
von 16.00 - 17.30 Uhr, an der
ASW – BERUFSAKADEMIE SAARLAND
Kohlenstr. 13
66368 St. Ingbert
laden wir Sie als Medienvertreter herzlich ein. Um vorherige Zusage wird gebeten. Auf der Internetseite der Initiative „Bürger für Europa“ www.buergerfuereuropa.de finden Sie Berichte und Fotos zu den Veranstaltungen, die seit Sommer 2004 durchgeführt wurden.
Für Rückfragen steht Ihnen bei der von uns beauftragten Agentur, Plato Kommunikation, Frau Stefanie Agerer unter Tel: 030 – 72 62 67 69, Fax: 030 – 72 62 67 61 oder
Mail: stefanie.agerer@plato.de gerne zur Verfügung.
Gymnasium am Krebsberg in Neunkirchen erhält Musikzweig
Das Gymnasium am Krebsberg in Neunkirchen wird zum Schuljahr 2007/08 einen Musikzweig erhalten. Wie Kultusminister Jürgen Schreier heute (30.10.06) mitteilte, hat er einem entsprechenden Antrag der Schule zugestimmt. Musikzweige gibt es im Saarland bislang am Gymnasium am Schloss in Saarbrücken und am Robert-Schuman-Gymnasium in Saarlouis.
Jürgen Schreier:" Das Gymnasium am Krebsberg empfiehlt sich für einen "Musikzweig", da es bereits seit Jahren durch das Angebot eines erweiterten Musikunterrichts Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt hat und sich seit Jahrzehnten der Musikförderung im schulischen und außerschulischen Bereich in besonderer Weise verpflichtet fühlt. Die Förderung musikalischer Talente und Neigungen besonders begabter Schülerinnen und Schüler gehört zum Bildungsauftrag, dem sich die allgemein bildenden Schulen gemeinsam mit den Kreismusikschulen, den Einrichtungen privater Träger und den musikalischen Vereinigungen stellen müssen."
Das Fach Musik wird in dem beantragten "Musikzweig" schon ab der Klassenstufe 6 verstärkt unterrichtet und ersetzt ab der Klassenstufe 8 den Unterricht in der dritten Fremdsprache. Ziel des Unterrichtes ist die Vermittlung sowohl qualifizierter theoretischer Kenntnisse als auch breit gefächerter praktischer Fähigkeiten.
Wissenschaftliche Studien belegen eindeutig, dass musizierende Kinder ihr Sozialverhalten verbessern, ihren IQ erhöhen, Konzentrationsschwächen kompensieren, ihre Kreativität steigern und bessere schulische Leistungen erzielen. Auch spiele Musik beim Aufbau einer eigenen Identität eine wichtige Rolle und habe positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentfaltung junger Menschen.
Bevor der Musikzweig am Gymnasium am Krebsberg 2007/08 starten kann, muss noch die Schulregionkonferenz gehört und das Benehmen mit dem Schulträger, dem Landkreis Neunkirchen, hergestellt werden.
Stadt übernimmt Vorreiterrolle bei Ausbildungsplatzförderung
St. Wendel. Angesichts der anhaltend schlechten Lage auf dem Ausbildungsmarkt ermöglicht die Kreisstadt St. Wendel in Zusammenarbeit mit dem Aus- und Fortbildungsförderverein St. Wendel die Bereitstellung von 23 zusätzlichen Ausbildungsplätzen. Für die Finanzierung dieser Lehrstellen hält die Stadtverwaltung bis zu 100 000 Euro in Ihrem Haushalt bereit. Mit diesem stattlichen Beitrag zur Ausbildungsförderung nimmt die Stadt St. Wendel eine Vorreiterrolle unter den saarländischen Kommunen ein. Im Beisein von Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi überreichte Bürgermeister Klaus Bouillon zusammen mit Vertretern des Vereins den Azubis jetzt die Ausbildungsverträge.
Wie St. Wendels Verwaltungschef erklärt, motiviert man mit den städtischen Zuschüssen Unternehmer, weitere Ausbildungsplätze zu schaffen, um Jugendlichen Perspektiven für die berufliche Zukunft zu bieten. Die gesamten Aufwendungen der Kreisstadt St. Wendel belaufen sich allein seit 1996 auf über 400 000 Euro. Da künftig nicht mit einer Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt zu rechnen ist, wird sich die Stadt laut Bouillon auch in den kommenden Jahren für zusätzliche Lehrstellen stark machen. Der saarländische Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi nannte das St. Wendeler Projekt ein vorbildliches Beispiel für das Engagement der Partner des saarländischen Ausbildungspaktes.
In Zusammenarbeit mit der Stadt St. Wendel und Unternehmen hat der Aus- und Fortbildungsförderverein, der seit über 20 Jahren tätig ist, 350 Jugendliche in Ausbildungsverhältnisse erfolgreich vermittelt. Diese werden vom Förderverein in der Regel als Verbundausbildung in allen anerkannten Berufen mit geeigneten Betrieben im Landkreis organisiert. Der Vorteil der Verbundausbildung liegt auch darin, dass man mehrere Kleinbetriebe, die ansonsten nicht ausbilden könnten, zu einem Berufsbild zusammenführt. Die 23 neuen Auszubildenden erlernen nun Berufe wie Industriemechaniker, Mechatroniker, Bürokauffrau, Veranstaltungskaufmann, Steuerfachangestellter, Fachangestellter für Medien-und Informationsdienste. Bürokaufmann und Bürokauffrau, Elektroinstallateur Einzelhandelskaufmann, Verwaltungsfachgestellter, Fachkraft im Gastgewerbe, Maurer,Schreiner, Gärtner, Fachinformatiker, Werkzeugmechaniker, Konstruktionsmechaniker, Gestalter für visuelles Marketing, Kfz-Mechatroniker(in), Fachangestellter für Bäderbetriebe, Großhandelskaufmann, Altenpfleger. Neu im Reigen ist seit einem Jahr die Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Tourismus, die im Verbund mit der Kreisstadt, dem Landkreis, den Gemeinden Nonnweiler, Nohfelden, Tholey und der Tourist Info am Bostalsee durchgeführt wird.
Arbeitsmarktinitiative gibt neue Chancen
Zum breit angelegten sozialen Engagement der Stadt St. Wendel im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit gehört auch die auf Initiative von Bürgermeister Klaus Bouillon als gemeinnütziger Verein gegründete "Arbeitsmarktinitiative Stadt St. Wendel", mit der man in Kooperation mit der Arbeitsagentur des Landkreises im Zuge der Hartz-IV-Reform auf kommunaler Ebene einen wirksamen Beitrag zur Beschäftigungspolitik leistet. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit der Stadt St. Wendel beschäftigt die Arbeitsmarktinitiative derzeit 55 Personen, die als erwerbsfähige Hilfsbedürftige das Arbeitslosengeld II beziehen, in sogenannten 1-Euro-Jobs für gemeinnützige Arbeiten im Stadtgebiet. Dabei stehen Ausbildung, Qualifizierung und sozialpädagogische Betreuung im Vordergrund, um die Beschäftigten wieder in dauerhafte Arbeitsverhältnisse integrieren und vermitteln zu können. Im Haushalt stehen dafür in diesem Jahr 85 000 Euro bereit.
Die städtischen Ausgaben für Ausbildungs- und Arbeitsplatzförderung sind nach Bouillons Erfahrung aus mehreren Gründen gut angelegtes Geld: "Jugendliche ohne Lehrstelle und arbeitslose Erwachsene erhalten durch Beschäftigung und Betreuung neue Lebensperspektiven und mehr Selbstwertgefühl. Sie erhalten die Chance, sich für einen festen Arbeitsplatz zu qualifizieren und ihre berufliche Laufbahn selbst in die Hand zu nehmen. Auch die öffentlichen Haushalte werden entlastet, da betroffene Mitbürger aus dem sozialen Netz genommen werden. Schließlich entstehen im betreuenden Bereich neue Arbeitsplätze."
Umweltministerium
unterstützt Schulen des Saarpfalz-Kreises im Rahmen
der Aktion "KlasseSchule" mit 75 000 Euro
Das saarländische Umweltministerium gewährt
für denkmalschutzrelevante Sanierungsarbeiten am
Von der Leyen-Gymnasium in Blieskastel als Lerninhalte
für Umweltgeschichte in den Fächern Bildende
Kunst, Politik und Geschichte eine Zuwendung in Höhe
von 35 000 Euro.
Für Sanierungsarbeiten im Schulgebäude und
zur ökologischen Herrichtung des Schulhofes als
Lerninhalte erhalten die Gesamtschule Gersheim eine
Unterstützung in Höhe von 25 000 Euro und
die Gesamtschule in Bexbach eine Zuwendung in Höhe
von 15 000 Euro.
"KlasseSchule" so heißt kurz und griffig
das Förderprogramm zur ökologischen Rundum-Sanierung
von Schulgebäuden. Aus dem Programm können
Schulen erhebliche Fördergelder erhalten, wenn
sie sich bereit erklären, ihre Gebäude und
das Schulumfeld ökologisch fit zu machen. Das können
beispielsweise Maßnahmen im Energiebereich sein
wie Wärmedämmung von Wänden, Dach und
Fenster, der Einsatz von Heizungsanlagen mit Brennwerttechnik
und anderes mehr. Im Bereich Wasser bietet sich der
Einbau von Spararmaturen, Regenwasserversickerung, Entsiegelung
oder auch Dachbegrünung an. KlasseSchule beinhaltet
aber auch das Schulumfeld, so dass auch der Schulgarten
oder die Pflanzung heimischer Bäume und Sträucher
in Frage kommen.
Realisierung des Ferienparks am Bostalsee zeichnet
sich ab
Der europäische Marktführer für Ferienparks
und die Projektgesellschaft Bostalsee haben in einem
"Letter of intent" vereinbart, die Voraussetzungen
für einen Ferienpark am Bostalsee zu prüfen,
um bei positivem Ergebnis das Vorhaben zu realisieren.
Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi bestärkte
den St. Wendeler Landrat Franz-Josef Schumann, als Aufsichtsratsvorsitzenden
der Projektgesellschaft Bostalsee und den Nohfelder
Bürgermeister Andreas Veit als seinen Stellvertreter
zügig auf die seit einem Jahrzehnt angestrebte
touristische Leitinvestition hinzuarbeiten. Das Saarland
ist bereit, die Erschließung des 55 ha großen
Ferienparks Bostalsee mit Mitteln zur Unterstützung
der touristischen Infrastruktur zu fördern. Für
die Prüfungs- bzw. Planungsphase sind 6 bzw. 12
Monate vereinbart. Für diese Zeit haben sich die
Vertragspartner Exklusivität und Vertraulichkeit
zugesichert.
In dem vereinbarten Zeitfenster sollen in mehreren Schritten
alle Rahmenbedingungen geschaffen werden, um mit der
Bebauung beginnen zu können. Nach Vorliegen des
rechtskräftigen Bebauungsplans und dem Abschluss
des Bodenordnungsverfahrens ist nun mit dem "Letter
of intent" ein wichtiger Schritt zur Realisierung
des Park Resort Bostalsee unterzeichnet worden. "Mit
der Förderzusage des Landes, den bisher geschaffenen
rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der durch die Fa.
SARCON vorbereiteten Projektentwicklung sind die Chancen
zum Bau des Park Resort jetzt als realistisch einzustufen",
so Rudolf Müller, Geschäftsführer der
LEG Saar und Heinz-Peter Klein, Geschäftsführer
der Projektgesellschaft.
Mit Saphir gegen Jugendarbeitslosigkeit
- Land will ESF-Gelder optimieren
Mit einem neuen Eingliederungsprogramm will das Land
jetzt die Arbeitslosigkeit von Menschen unter 25 Jahren
verringern und ältere Menschen wieder beschäftigen.
Dafür sollen Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds
bereitgestellt werden.
Staatssekretär Dr. Christian Ege stellte das gemeinsame
Programm von Land und ARGEN "Saphir" am Montag
(3.7.2006) bei der Landrätekonferenz vor.
Saphir hat verschiedene Programmteile. Mit dem Programmteil
STABIL sollen Jugendliche mit problematischem sozialem
Hintergrund stabilisiert und so an den Arbeitsmarkt
herangeführt werden. Es hat verschiedene Phasen,
zu denen auch die Heranführung an den Hauptschulabschluss
und die Vermittlung in Ausbildungsstellen gehört.
Die Förderdauer beträgt im Schnitt 12 Monate.
Der Europäische Sozialfonds soll bis zu 50 Prozent
der Kosten finanzieren. Die Personalkosten für
dieses sehr aufwändige Eingliederungskonzept soll
durch den Einsatz von ABM-Kräften verringert werden.
Ziel ist, insbesondere älteren Arbeitsnehmern durch
Mitarbeit in dem Eingliederungsprojekt selbst eine neue
Chance zu geben, aus der Hartz IV-Falle rauszukommen.
Ein weiterer Programmteil von Saphir ist PROFUND. Ab
September 2006 sollen dadurch bis zu 500 Auszubildende
im 1. Ausbildungsjahr außerhalb der betrieblichen
Ausbildung gefördert werden. Ziel ist es, einen
Teil der Teilnehmer in den weiteren Ausbildungsjahren
in Betriebe auf dem 1. Arbeitsmarkt zu integrieren.
Bereits laufende Projekte haben gezeigt, dass die Hälfte
der Teilnehmer in reguläre Ausbildungsstellen vermittelt
werden konnten.
Ege: "Saphir mit den Programmteilen Stabil, Profund
und ABM für ältere Arbeitnehmer optimiert
den Einsatz von ESF-Geldern und bietet vielen Menschen
eine Chance, wieder im ersten Ausbildungs- und Arbeitsmarkt
Fuß zu fassen."
Jugend-
und Familienministerin Kramp-Karrenbauer bewilligt weiteren
Zuschuss für Kinderarmutsprojekte in Saarbrücken
Die Arbeit des zunächst auf drei Jahre angelegten
Modellprojektes zur Bekämpfung der Auswirkungen
von Kinderarmut in Saarbrücken kann weitergehen.
Ein Bewilligungsbescheid von je 16.500,- wurde den beiden
Projektträgern anlässlich der Vorstellung
des Abschlussberichtes über die Modellphase am
04. Juli im Kinderhaus Malstatt durch einen Vertreter
von Jugend- und Familienministerin Kramp-Karrenbauer
überreicht.
Damit können das Diakonische Werk an der Saar am
Projektstandort Malstatt und die Paritätische Gesellschaft
für Gemeinwesenarbeit am Standort Alt-Saarbrücken
ihre im Mai 2003 begonnene Arbeit zunächst bis
zum Jahresende 2006 fortsetzen. Ursprünglich sollte
das Modellprojekt zum 30. April 2006 auslaufen. Doch
bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt wurde vom
Ministerium signalisiert, dass das Projekt unter bestimmten
Voraussetzungen auch weiterhin finanzielle Unterstützung
erhalten könne. Diese Voraussetzungen sind nun
umgesetzt worden, denn während in der Modellphase
ausschließlich das Land dieses Projekt gefördert
hatte, ist jetzt in die Folgefinanzierung auch der Stadtverband
Saarbrücken im Rahmen seiner Zuständigkeit
als örtlicher Träger der Jugendhilfe eingebunden.
Darüber hinaus haben sich die beiden Projektträger
auch intensiv und mit nicht geringem Erfolg um Spendengelder
bemüht. So ist der Fortbestand des Projektes zunächst
bis zum Jahresende 2006 gesichert.
Für das angestrebte Folgeprojekt, das zum Januar
2007 mit modifizierter Aufgabenstellung unter dem Titel
"Freiraum für Prävention" anlaufen
soll, werden gegenwärtig die Weichen gestellt.
Das Land hat auch hier bereits seine Bereitschaft zur
Mitfinanzierung bekundet.
Die bundesweit wachsende Brisanz der Thematik der Kinderarmut
und die bisherigen guten Ergebnisse der beiden Projektstandorte
waren ausschlaggebend für die Entscheidung des
Ministeriums, das Projekt auch weiterhin zu finanzieren.
Von der Arbeit der beiden Träger und den auf die
Bedürfnisse und Möglichkeiten der Menschen
im Stadtteil zugeschnittenen Angebote der Projektmitarbeiter/-innen
profitieren in erster Linie die Kinder, aber auch ihre
Eltern und die gesamte Familie. So werden zwar nicht
die materiellen Bedingungen der von Armut betroffenen
Familien wesentlich verbessert, aber die vielfältigen
negativen Auswirkungen der Armut deutlich abgemildert,
sei es im sozialen, kulturellen oder gesundheitlichen
Bereich und insbesondere auch im Bereich der Bildung,
die als Schlüssel zum Entkommen aus der vererbten
Armut gilt.
Spatenstich für Freiwillige Ganztagsschule an
der Johannes-Grundschule in Schmelz-Hüttersdorf
Erweiterungsbau ermöglicht optimales Bildungs-
und Betreuungsangebot am Nachmittag
Kultusminister Jürgen Schreier gab heute (4.7.06)
den Startschuss für den Um- und Erweiterungsbau
der Freiwilligen Ganztagsschule an der Johannes-Grundschule
in Schmelz-Hüttersdorf.
Für die umfangreiche Baumaßnahme hat die
Gemeinde Schmelz einen Bewilligungsbescheid in Höhe
von rd. 550.000 Euro erhalten.
Das Geld stammt aus Mitteln des Investitionsprogramms
"Zukunft, Bildung und Betreuung" (IZBB). Aus
diesem Programm sind bisher über 5,7 Mio. Euro
in den Landkreis Saarlouis geflossen. Kreisweit wurden
damit Projekte an 44 Schulstandorten gefördert.
Kultusminister Jürgen Schreier: "Die Vereinbarkeit
von Familie und Beruf ist ein wichtiges politisches
Ziel der Landesregierung und genießt für
uns höchste Priorität. Insbesondere im Bereich
der Grundschulen ist es unser Ziel, flächendeckend
ein wohnortnahes Ganztagsschulangebot anzubieten. Schon
heute schneidet das Saarland im Vergleich der Bundesländer
hervorragend ab. Kein anderes Land verfügt über
ein dichteres Betreuungsnetz als das Saarland."
"Zusammen mit den in der Freiwilligen Ganztagsschule
eingebrachten Lehrerstunden betragen die jährlichen
Personalkosten des Landes für die nachunterrichtlichen
Bildungs- und Betreuungsangebote rd. 4,1 Mio. Euro.
Die Eltern können sicher sein, dass ihre Kinder
in der Freiwilligen Ganztagsschule gut aufgehoben sind
und dass ein attraktives Bildungs- und Betreuungsangebot
besteht", so der Minister.
Eine Nachmittagsbetreuung wird überall dort angeboten,
wo Bedarf besteht - flächendeckend, flexibel und
wohnortnah. Inzwischen gibt es landesweit an 151 von
189 Grundschulstandorten und an 14 von 15 Gesamtschulen
ein Ganztagsangebot. Bei den Erweiterten Realschulen
ist ein Versorgungsgrad von 65 Prozent erreicht, bei
den Gymnasien sind es knapp 80 Prozent. Rund 220 dieser
Schulstandorte wurden mit IZBB-Mitteln gefördert.
An der Johannes-Grundschule entsteht ein Erweiterungsbau,
der das Schulhaus und den angrenzenden Pavillon verbindet.
Der Pavillon wird im Bestand so umgebaut, dass ein Raumkonzept
für die Bedürfnisse des nachunterrichtlichen
Bildungs- und Betreuungsangebotes realisiert wird. Die
behindertengerechte Ausstattung ermöglicht zukünftig
auch die Aufnahme von Kindern mit Gehbehinderungen.
Das Gebäude ist zweigeschossig. Im Untergeschoss
befinden sich die Verteilerküche mit Speisesaal,
ein Gruppen- und Kreativraum sowie ein Bewegungsflur.
Im Erdgeschoss werden zwei Gruppen- bzw. Hausaufgabenräume,
ein Ruheraum, eine Bibliothek/Mediothek, ein Besprechungszimmer
sowie ein Bewegungsflur eingerichtet.
Im überdachten Zwischenbau, der beide Gebäude
zukünftig verbindet, sind die sanitären Anlagen
und ein behindertengerechter Personenaufzug integriert.
In unmittelbarer Nachbarschaft der Johannes-Grundschule
befindet sich die Kindertagesstätte Tabaluga in
Trägerschaft der Gemeinde, so dass am Standort
Hüttersdorf ein Betreuungsangebot vom Kleinkindalter
bis hin zum Ende des Grundschulalters vorgehalten wird.
Maßnahmeträger der Freiwilligen Ganztagsschule
ist das DRK - Kreisverband Saarlouis.
Im Landkreis Saarlouis besuchen derzeit über 1.500
Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen
Angebote des nachunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangebotes.
Von den 67 Schulen im Landkreis Saarlouis (38 Grundschulen,
12 Erweiterte Realschulen, 2 Gesamtschulen, 6 Gymnasien,
9 Schulen für Behinderte) bieten 19 Grundschulen
ein Betreuungsangebot bis 14 Uhr an, 43 Schulen (24
Grundschulen, 6 Erweiterte Realschulen, 2 Gesamtschulen,
6 Gymnasien, 5 Schulen für Behinderte) ein nachunterrichtliches
Bildungs- und Betreuungsangebot bis 16 Uhr.
Saarland ist das Land
der Leseratten
75 Prozent der weiterführenden Schulen beteiligen
sich am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des
Deutschen Buchhandels
Rund 75 Prozent aller weiterführenden Schulen im
Saarland haben sich in diesem Jahr am Vorlesewettbewerb
des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels beteiligt.
"Das Saarland belegt damit bundesweit den ersten
Platz, weit vor dem zweitplatzierten Hessen mit einer
Beteiligungsquote von rund 63 Prozent", betonte
Kultusminister Jürgen Schreier am heutigen Mittwoch
(28.06.2006). Im Rahmen einer Feierstunde in der Gesamtschule
Wadgassen zeichnete er insgesamt 60 weiterführende
Schulen mit dem Plexiglasschild "Lesende Schule"
aus. Diese Ehrung erhalten die Schulen, die sich mit
allen sechsten Klassen am Wettbewerb beteiligen.
Besonders erfreut zeigte sich der Kultusminister darüber,
dass er in diesem Jahr acht Schulen mehr auszeichnen
konnte als 2005. "Die Zahlen belegen eindrucksvoll:
in saarländischen Schulen wird die Bedeutung von
Vorlesewettbewerben für die Lesemotivation der
Schülerinnen und Schüler erkannt. In immer
mehr Schulen wird ein kultur- und lesefreundliches Milieu
geschaffen", so Jürgen Schreier.
Er verwies darauf, dass der Wettbewerb auch Hinweise
darauf gebe, was gerne gelesen werde. "Die Schülerinnen
und Schüler lassen sich auch von dicken Büchern
nicht abschrecken, vorausgesetzt sie sind phantasievoll
und gut geschrieben. Dies sollte auch bei der Auswahl
der Klassenlektüre bedacht werden."
Kultusminister Jürgen Schreier dankte allen Lehrerinnen
und Lehrern, die sich für diesen Wettbewerb engagiert
hatten. Als Anerkennung für ihre Teilnahme mit
allen sechsten Klassen am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins
des Deutschen Buchhandels zeichnete der Kultusminister
die Schulen jeweils mit einer Urkunde und mit einem
Plexiglasschild, das im Schulgebäude befestigt
werden kann, aus.
Erich-Kästner-Grundschule
in Holz mit modernem Ganztagsangebot
Um- und Ausbau ermöglicht optimales Bildungs-
und Betreuungsangebot am Nachmittag
Kultusminister Jürgen Schreier weihte heute (28.6.06)
die neuen Räume der Freiwilligen Ganztagsschule
an der Erich-Kästner-Grundschule in Heusweiler-Holz
ein.
Für den Um- und Ausbau des Bildungs- und Betreuungsangebotes
am Nachmittag hat die Gemeinde Heusweiler insgesamt
drei Bewilligungsbescheide in Höhe von zusammen
rund 143.000 Euro erhalten.
Das Geld stammt aus Mitteln des Investitionsprogramms
"Zukunft, Bildung und Betreuung" (IZBB). Aus
diesem Programm sind bisher über 10,7 Mio. Euro
in den Stadtverband Saarbrücken geflossen. Im Stadtverband
wurden damit Projekte an 74 Schulstandorten gefördert.
Kultusminister Jürgen Schreier: "Die Vereinbarkeit
von Familie und Beruf ist ein wichtiges politisches
Ziel der Landesregierung und genießt für
uns höchste Priorität. Insbesondere im Bereich
der Grundschulen ist es unser Ziel, flächendeckend
ein wohnortnahes Ganztagsschulangebot anzubieten. Schon
heute schneidet das Saarland im Vergleich der Bundesländer
hervorragend ab. Kein anderes Land verfügt über
ein dichteres Betreuungsnetz als das Saarland."
"Zusammen mit den in der Freiwilligen Ganztagsschule
eingebrachten Lehrerstunden betragen die jährlichen
Personalkosten des Landes für die nachunterrichtlichen
Bildungs- und Betreuungsangebote rd. 4,1 Mio. Euro.
Die Eltern können sicher sein, dass ihre Kinder
in der Freiwilligen Ganztagsschule gut aufgehoben sind
und dass ein attraktives Bildungs- und Betreuungsangebot
besteht", so der Minister.
Eine Nachmittagsbetreuung wird überall dort angeboten,
wo Bedarf besteht - flächendeckend, flexibel und
wohnortnah. Inzwischen gibt es landesweit an 151 von
189 Grundschulstandorten und an 14 von 15 Gesamtschulen
ein Ganztagsangebot. Bei den Erweiterten Realschulen
ist ein Versorgungsgrad von 65 Prozent erreicht, bei
den Gymnasien sind es knapp 80 Prozent. Rund 220 dieser
Schulstandorte wurden mit IZBB-Mitteln gefördert.
Damit die Erich-Kästner-Grundschule in Holz ein
nachunterrichtliches Bildungs- und Betreuungsangebot
einrichten konnte, wurde die ehemalige Hausmeisterwohnung
für die Bedürfnisse der Freiwilligen Ganztagsschule
um- und ausgebaut. Es stehen ab sofort moderne Klassen-
und Funktionsräume zur Verfügung, die auch
am Nachmittag beispielsweise für Arbeitsgemeinschaften
genutzt werden können. Neben der Baumaßnahme,
die mit 102.600 Euro bezuschusst wurde, erhielt der
Schulträger noch einen Bewilligungsbescheid für
die Anschaffung von Bücherpaketen (5.400 Euro)
und für die Ausstattung der neuen Betreuungsräume
(rd. 34.900 Euro) aus dem IZBB-Programm. Maßnahmeträger
der Freiwilligen Ganztagsschule ist die Ausbildungs-
und Beschäftigungsförderungs-Gesellschaft
(ABG) Riegelsberg-Heusweiler.
Im Stadtverband Saarbrücken besuchen derzeit über
2.500 Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen
Angebote des nachunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangebotes.
Von den 102 Schulen im Stadtverband Saarbrücken
(60 Grundschulen, 14 Erweiterte Realschulen, 5 Gesamtschulen,
11 Gymnasien, 10 Schulen für Behinderte, 2 Waldorfschulen)
bieten 35 Grundschulen ein Betreuungsangebot bis 14
Uhr an, 76 Schulen (44 Grundschulen, 12 Erweiterte Realschulen,
5 Gesamtschulen, 7 Gymnasien, 7 Schulen für Behinderte,
1 Waldorfschule) ein nachunterrichtliches Bildungs-
und Betreuungsangebot bis 16 Uhr.
"Zertifikate für Computer-Xperten"
Erfolgreiche Absolventen erhalten European Computer
Passport
Die ersten erfolgreichen Absolventen der XPert-Kurse
an Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen des Stadtverbandes
Saarbrücken erhielten heute (28.6.06) im Saarbrücker
Schloss ihre Zertifikate aus den Händen von Kultusminister
Jürgen Schreier, Stadtverbandspräsident Michael
Burkert und dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung
Europrofession, Rudolf Schäfer.
Rund 170 Schülerinnen und Schüler von elf
Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen im Stadtverband
Saarbrücken hatten sich über einen Zeitraum
von zwei Schuljahren die Kenntnisse und Fertigkeiten,
die für eine erfolgreiche Teilnahme an den drei
XPert-Basisprüfungen notwendig sind, erarbeit.
Die notwendigen Kurse zum Erwerb des IT-Zertifikates
"XPert - European Computer Passport" der Volkshochschulen
wurden bereits im Schuljahr 2004/05 an den Schulen eingerichtet.
Nach erfolgreichem Abschluss der drei Pflichtmodule
"Grundlagen der EDV", "Textverarbeitung
Basics" und "Internet Basics" erreichten
die Schülerinnen und Schüler den Abschluss
zum "European Computer Passport Xpert".
"Das Anforderungsprofil an Schulabgänger
ist gewachsen", betonte Kultusminister Jürgen
Schreier. "Bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz
sind neben der schulischen Qualifikation längst
branchenübergreifende Kernkompetenzen entscheidend.
Neben Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit
und Durchhaltevermögen gehört dazu auch der
sichere Umgang mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik.
Gute Chancen hat, wer über diese Kompetenzen verfügt,
bessere, wer diese Kompetenzen schon bei der Bewerbung
belegen kann."
Die Projektleitung für die XPert-Kurse liegt bei
der Volkshochschule des Stadtverbandes Saarbrücken,
die auch die Zertifizierungen vornimmt. Erwünschter
Nebeneffekt im Sinne lebenslangen Lernens ist der frühzeitige
Kontakt von Schülerinnen und Schülern mit
der Volkshochschule.
"Durch den Erwerb des Europäischen Computerpasses
Xpert stellen die Schüler umfassende Kenntnisse
und praktische Fertigkeiten mit gängigen Anwendungsprogrammen
im Office-Bereich unter Beweis, wie sie im privaten
und öffentlichen Dienstleistungs-, kaufmännischen
und Verwaltungsbereich heute unumgänglich sind",
führte Stadtverbandspräsident Michael Burkert
aus. "Mit der Volkshochschule Stadtverband Saarbrücken
liegt die methodisch-didaktische Begleitung des Projekts
sowie die Abwicklung der Prüfungen bei einem erfahrenen
Träger der Erwachsenbildung der Region, der für
Praxisnähe und Handlungsorientierung der dargebotenen
Lerninhalte steht. Den teilnehmenden Schülern eröffnen
sich durch diese Projektstruktur in einer frühen
Phase Perspektiven lebenslangen Lernens."
Die Finanzierung der Kurse und Arbeitsmaterialien erfolgt
durch das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft,
unterstützt durch Fördermittel des Europäischen
Sozialfonds. Die Prüfungsgebühren werden von
den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern
zur Hälfte selbst getragen, die Finanzierung des
Restanteils hat die Stiftung Europrofession übernommen.
Eine Fortsetzung des Projekts ist geplant.
Schulministerium duldet keine
Prügel
Beschwerde gegen Beschluss des Verwaltungsgerichts
Gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes des Saarlandes
vom 22.06.2006, der Herz-Jesu-Realschule den weiteren
Schulbetrieb zu ermöglichen, legt das Kultusministerium
Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht ein.
Die Schulbehörde bleibt dabei: Wegen wiederholter
körperlicher Züchtigung soll die Herz-Jesu-Schule
zum 1.8.2006 den Betrieb einstellen und ihr untersagt
bleiben, erneut Schüler aufzunehmen.
Während das Verwaltungsgericht in der Begründung
seines Beschlusses derzeit nur eine geringe Gefahr sieht,
dass an dieser Schule weiter geprügelt wird, schließt
sich das Ministerium dieser Auffassung nicht an. Es
sieht weiterhin besondere Gefahrenmomente für die
körperliche Unversehrtheit der Schüler an
dieser Schule. Dass Milde, Nachsicht und weiteres Zuwarten
nicht fruchten, beweisen die Vorfälle auch noch
nach der Abmahnung des Don-Bosco-Schulvereins verbunden
mit der Drohung, im Wiederholungsfall die Schule zu
schließen. Trotzdem hatte ein Lehrer bei drei
Schülern kräftig zugeschlagen. Die Staatsanwaltschaft
hat gegen ihn jetzt Strafbefehl beantragt.
Umfrage zur Berufswahl -
Selbstverwirklichung auf Platz 1
Köln, 22. Juni 2006 Wovon machen Jugendliche
ihre Berufswahl abhängig?
Diese Frage stellte das Studien- und Ausbildungsportal
Einstieg Abi Online rund sechs Wochen lang seinen Usern.
Das Ergebnis der Umfrage ist eindeutig: Für jeden
Zweiten (53 Prozent) steht die Selbstverwirklichung
an erster Stelle, gefolgt von der Chance auf eine Anstellung
mit 16,8 Prozent und den Verdienstmöglichkeiten
mit 15,5 Prozent. An vierter Stelle folgen die Aufstiegsmöglichkeiten
(11,2 Prozent). Für nur 3,4 Prozent ist hingegen
ausreichend Freizeit besonders wichtig. Teilgenommen
an der Umfrage haben im Mai und Juni 2006 rund 230 Jugendliche.
Ähnliche Prioritäten haben laut Denis Buss,
Leiter des Einstieg Beratungscenters, die Abiturienten,
die seine Workshops zur Studienwahl und Berufsorientierung
besuchen. Sinnvoll sei es daher, sich nach der Schule
eine kleine Auszeit einzuräumen oder Erfahrungen
durch Work and Travel-Aufenthalte im Ausland oder durch
Praktika in verschiedenen Berufsbereichen zu sammeln.
Der Blick über den Tellerrand ermögliche den
Zugang zu den eigenen Talenten. Für Maja Gawaz,
Abiturientin aus Münster und noch auf der Suche
nach dem richtigen Ausbildungsweg, ist die Meinung von
Freunden und Familie besonders wichtig. Sie stellt fest:
Erst durch meine Freunde bin ich wirklich darauf aufmerksam
geworden, dass meine Talente im künstlerischen
Bereich liegen. Ich male gerne und möchte, dass
mir mein Beruf später Spaß macht, daher informiere
ich mich gerade über die Möglichkeiten, Architektur
oder Textildesign zu studieren.
Weitere Informationen und tagesaktuelle News rund um
Ausbildung, Studium
und Beruf gibt es online unter: http://www.einstieg.com/schueler/
Neues Softwareprojekt
an beruflichen Schulen
Insgesamt 16 berufliche Schulen im Saarland beteiligen
sich an einem neuen Unterrichtsprojekt, in dem die Softwareprodukte
"Mediator 8.0 PRO" und "OpenMind 2 PRO"
der Firma Matchware eingesetzt werden. Staatssekretärin
Dr. Susanne Reichrath und Morten Frank Mogensen, Matchware
Deutschland, unterzeichneten eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.
Mit finanzieller Unterstützung des Landes erhalten
die beteiligten Schulen zu vergünstigten Kosten
Schulversionen der Softwareprodukte, die auf allen schulischen
Rechnern installiert und genutzt werden können.
Im Gegenzug verpflichten sich die Schulen, im ersten
Halbjahr des Schuljahres 2006/07 jeweils ein Unterrichtsprojekt
mit Mediator und OpenMind durchzuführen und die
Projektergebnisse an das Kultusministerium weiterzugeben.
Die Programme eignen sich besonders für Fächer
mit Lerninhalten zu den Themenbereichen "Einsatz
von digitalen Medien" sowie "Arbeits- und
Präsentationstechnik".
Die Kooperationsvereinbarung sieht außerdem vor,
die Projektergebnisse der Schulen an Matchware weiterzugeben.
Matchware ist berechtigt, die Projektergebnisse für
Vorführzwecke zu verwenden. Die Projektergebnisse
werden von Matchware auf einer interaktiven CD-ROM oder
DVD zusammengestellt und den beteiligten Schulen wieder
zur Verfügung gestellt. Matchware führt außerdem
kostenlos am Landesinstitut für Pädagogik
und Medien (LPM) vorbereitende Lehrerfortbildungsveranstaltungen
durch.
"CUT" - das neue Musical-Projekt
des Arnold-Janssen-Gymnasium St. Wendel

St. Wendel. „CUT“ ist der Titel des neuen
Musicals des Arnold-Janssen-Gymnasium St. Wendel, das
am Donnerstag, 18. Mai 2006 um 20 Uhr im Saalbau St.
Wendel uraufgeführt wird. Das Textbuch und die
Musik sind wie beim letzten Musical von Helmut Grandjean
und Stefan Monshausen.
In „CUT“ geht es um eine Gruppe Jugendlicher,
die sich zu einer illegalen Geburtstagsparty in einer
alten Industriehalle treffen. Wen wundert´s, dass
es dabei oft echt krass zugeht. Es erwartet die Zuschauer
ein Wechselbad aus Liebe, Spaß und Tragik verschiedener,
z.T. erheblich abgefahrener Typen – gespielt,
gesungen und getanzt von Schülerinnen und Schülern
des AJG.
"Unbeschwert zu sein – das erwartet man
von der Jugend. Und zumeist auch von einem Musical.
Dass dies nicht immer so sein kann, zeigt unser neues
AJG-Musical (Musik: Stefan Monshausen / Text: Helmut
Grandjean), das im Frühjahr 2006 im Saalbau St.
Wendel das Licht der Bühne erblicken soll.
Nach dem Casting vor den Sommerferien 05 war klar,
dass sich ein starkes Ensemble gefunden hat, das die
unterschiedlichen Charaktere darstellerisch und gesanglich
überzeugend auf die Bühne bringen wird. Im
September haben die Proben (Regie: Joachim van Hoof)
begonnen. Die Schülerinnen und Schüler haben
die ersten Schritte auf der Probebühne in der Aula
getan und mit der Einstudierung der Songs (Stefan Monshausen)
begonnen.
Ein wesentliches Element der Arbeit wird auch die Choreografie
und Einstudierung der Tänze durch Martina Reichwein-Schönfeld
sein. Es gab auch schon erste Gespräche über
Bühnen- und Kostümgestaltung (Werner Schwarz),
deren Ziel es ist, die geheimnisvolle Atmosphäre
einer alten Industriehalle zu entwerfen, in der sich
eine Gruppe von Jugendlichen zu einer nächtlichen
Geburtstagsparty trifft. Sie sind alle schon jetzt für
den 18. Mai 2006 eingeladen", so Helmut Grandjean
in der Vorbereitungsphase zu dem neuen Musical-Projekt.
Eintrittskarten sind zum Preis von 8 EUR, ermäßigt
5 EUR im Sekretariat des AJG St. Wendel, Telefon (0
68 51) 80 53 00 und an der Abendkasse erhältlich.
Infos auch unter www.ajg-wnd.de. Veranstalter ist das
Arnold-Janssen-Gymnasium St. Wendel in Zusammenarbeit
mit der Kreisstadt St. Wendel.
Schwule und Lesbenverband zum Katholikentag
Gerechtigkeit vor Gottes Angesicht
Wann auch für Schwule und Lesben?
Im Mai findet der Katholikentag unter dem Motto „Gerechtigkeit
vor Gottes Angesicht“ statt. Der Lesben- und Schwulenverband
Saar (LSVD) fordert zu diesem Anlass Gerechtigkeit auch
für Schwule und Lesben in der katholischen Kirche.
Mit einer Plakataktion zum Katholikentag macht der LSVD
auf vielfältige Diskriminierung in der katholischen
Kirche öffentlich aufmerksam.
Aktuell droht die katholische Kirche allen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern Disziplinarmaßnahmen bis hin
zur Entlassung an, wenn sie eine Eingetragene Partnerschaft
eingehen. Dies betrifft die Kindergärtnerin, LehrerInnen
und sogar den Krankenwagenfahrer eines katholischen
Krankenhauses.
So hat der Trierer Bischof Marx einer Lehrerin die Erlaubnis
zum Erteilen des katholischen Religionsunterrichtes
an einer staatlichen Schule in Trier entzogen, weil
sie eine Eingetragene Partnerschaft eingegangen ist
und somit gesellschaftliche Verantwortung für ihre
Partnerin übernommen hat. Die Lehrerin unterrichtet
seitdem Ethik. Um Solidarität mit ihrer Lehrerin
zu demonstrieren besucht die Klasse aus Protest gegen
die bischöfliche Entscheidung jetzt das Fach Ethik
und nicht mehr den katholischen Religionsunterricht.
Ein Eigentor für Bischof Marx.
Neuerdings verweigert die katholische Kirche Schwulen
die Priesterweihe. Außerdem hat die katholische
Kirche zu Beginn dieses Jahres in Rom eine Konferenz
zu der Frage abgehalten, wie weltweit die staatliche
(!) Anerkennung schwuler und lesbischer Partnerschaften
verhindert werden kann.
Der LSVD Checkpoint in der Mainzerstr. 44 hat während
des Katholikentages von Donnerstag bis Sonntag täglich
von 16 bis 22 Uhr geöffnet und veranstaltet zwei
Diskussionsveranstaltungen mit Philipp Braun, Bundessprecher
des LSVD und Generalsekretär der ILGA spricht zum
Thema „Die Diskriminierung Homosexueller durch
den Vatikan auf internationaler Ebene“ am Mittwoch,
24.Mai 20 Uhr und Manfred Bruns, Bundesanwalt a.D. und
Bundessprecher des LSVD, am Freitag, 26. Mai 20 Uhr
zum Thema „Diskriminierung von Lesben und Schwulen
zwecks Förderung von Ehe und Familie“.
Alle Veranstaltungen sind öffentlich. Der LSVD-Saar
freut sich Besucherinnen und Besucher des Katholikentages,
und alle Interessierten in unserem Kommunikationszentrum,
sowie bei den Veranstaltungen begrüßen zu
können.
WM royal: Afrikanischer Monarch
besingt „König Fußball“
Saarbrücken. Kurios, aber wahr: Der afrikanische
Regent, König Céhas Togbui Bansah (58),
oberster Herrscher von Hohoe Ghana (West-Afrika), schickt
sich an, im Vorfeld der am 9. Juni startenden FIFA-WM
die Hitparaden mit einem Fußball-Lied zu erobern.
Ab morgen ist die die Single des Monarchen auf dem Markt,
bestätigt Sylvio Maltha (40), Sprecher von Bansahs
saarländischer Plattenfirma „3-w-records“.
Bezeichnender Titel des royalen Pop-Schlagers: „König
Fußball“.
Der afrikanische Monarch, der im 6000 Kilometer entfernten
Hohoe Ghana mehr als 206 000 Untertanen regiert, jedoch
die meiste Zeit des Jahres im rheinland-pfälzischen
Ludwigshafen wohnt, habe selbst die Idee für den
royalen Fußball-Song gehabt, so Produzent Jürgen
Wendling (49). Bansah sei ein „hundertprozentiger
Fußball-Fan“ – und habe jahrelang
selbst in verschiedenen Vereinen gekickt. Der Party-Schlager
„König Fußball“ greife daher
die aktuelle Fußball-Begeisterung auf, erinnere
aber zugleich voller Respekt an die deutschen Helden
von Bern. Zugleich wirbt König Bansah mit seinem
Lied für mehr Völkerverständigung. Der
Monarch: „Dieser Song wird Grenzen überwinden
und Menschen verbinden.“ So wurde „König
Fußball“ - obwohl ausschließlich in
deutscher Sprache eingesungen - soeben zur offiziellen
Fußball-Hymne von Hohoe Ghana, dem Königreich
des sympathischen Regenten, ernannt. Bansah: „Ich
möchte ein Zeichen dafür setzen, dass Fußball
auch für Frieden, Freundschaft und Fairness stehen
kann.“
Juso Chef Clivot: Ruf nach linkerem Profil der SPD
überfällig
Steuererhöhungen sind keine Lösung
Der Vorsitzender der saarländischen Jusos, Michael
Clivot, begrüßt die Forderung von führenden
saarländischen Sozialdemokraten nach einem linkeren
Profil der SPD. Die Forderung, die von den Jusos schon
lange gestellt wird, ist überfällig und richtig.
Die Rückbesinnung auf sozialdemokratische Grundwerte
muss ein wesentlicher Bestandteil der bevorstehenden
Programmdebatte sein.
„Es sind zwar viele „Schweinereien“
durch die SPD verhindert worden, von einer klaren sozialdemokratischen
Handschrift kann jedoch bei der Regierungsarbeit nicht
gesprochen werden. Darüber hinaus ist die Finanzierung
des Sozialstaates über Steuern ein Schritt in die
falsche Richtung. Dieses Konzept läuft der Bürgerversicherung
entschieden entgegen. Wir hatten andere Konzepte von
Kurt Beck erwartet.“ so Clivot.
Viel mehr muss über Steuern auf Kapital und Vermögen
nachgedacht werden. In den letzten Jahren ist die Belastung
der kleinen und mittleren Einkommen gestiegen und die
große Steuerreform hat Ihr Ziel verfehlt, doch
die Themen Unternehmenssteuer und Vermögenssteuer
bleiben unverständlicherweise Tabu. „Wir
brauchen mehr Verteilungsgerechtigkeit. Das muss ein
Grundpfeiler sozialdemokratischer Programmatik sein.“
ergänzte der Juso-Chef.
Die SPD muss sich tiefgehende Gedanken über ihr
Verständnis von Wirtschafts- und Finanzpolitik
machen. Die Jusos stimmen der Landtagsabgeordneten Hoffmann-Bethscheider
bei ihrer Einschätzung zu, dass diese bisher von
neoliberalen Grundsätzen geleitet wurde, auch unter
der SPD-geführten Bundesregierung.
So muss sich auch die SPD der Diskussion über
eine gerechte Globalisierung stellen. Die Lobby für
dieses Thema ist in der SPD noch zu schwach. Welche
Folgen neoliberale Globalisierung haben kann, zeigt
die aktuelle Diskussion um die Übernahme von Arcelor.
Dadurch könnten Tausende Arbeitsplätze in
Deutschland und vor allem in Saarland verloren gehen.
Im Berliner Programm steht geschrieben: „In unserer
Geschichte wurzeln die Grundwerte des Demokratischen
Sozialismus. Sie bilden auch künftig das Fundament
unserer Reformpolitik.“ Davon war bisher nur wenig
zu spüren. Clivot ruft die Partei dazu auf, die
Programmdiskussion ernst zu nehmen und mahnt zur mehr
Rücksicht auf die Grundsatzprogramme. „Lippenbekenntnisse
in Programme bringen die SPD nicht weiter. Sie muss
vermehrt Beschlüsse und Grundsätze in politisches
Handeln umwandeln. Nur so kann die SPD eine Volkspartei
bleiben und ihre Glaubwürdigkeit zurück gewinnen.
Der Demokratische Sozialismus muss das Fundament sozialdemokratische
Politik sein.“ so Clivot abschließend.
Zeltlager in Wiebelskirchen
Der Schäferhundeverein OG-Wiebelskirchen, lädt
auch in diesem Jahr wieder alle Kinder und Jugendliche
im Alter von 6 bis 16 Jahren zum Zeltlager ein.
Es findet vom Freitag den 04.08.2006 bis Sonntag den
06.08.2006 statt. Anmeldungen liegen im Vereinsheim
auf dem Steinbacher Berg in Wiebelskirchen aus.
Bei Rückfragen stehen wir unter folgenden Telefonnummern
zur Verfügung: 06821/57861 und 06821/52763.
Jusos fordern mehr Geld
für Aufklärungsarbeit im Saarland
Den feigen Mordversuch an einem Deutschen äthiopischer
Abstammung in der letzten Woche in Potsdam haben die
saarländischen Jusos zum Anlass genommen, ihre
Forderungen nach einer verstärkten Auseinadersetzung
mit Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus erneut
zu bekräftigen. Den Angehörigen des Opfers
sprachen sie ihr tief empfundenes Mitgefühl aus
und äußerten gleichzeitig die Hoffnung, dass
der zweifache Familienvater bald wieder gesund werde.
Gleichzeitig zeigt sich der SPD-Nachwuchs verwundert
über den Verlauf der öffentlichen Debatte,
in der gerade Politiker der Union mit falschen Aussagen
ins Rampenlicht getreten sind. Insbesondere der Versuch
von Bundesinnenminister Schäuble, die höhere
Verbreitung fremdenfeindlicher Einstellungen in den
neuen Bundesländern mit der außenpolitischen
Abschottung der DDR zu erklären, zeige wie wenig
sich die CDU bislang mit den Ursachen von Fremdenhass
und Rassismus auseinandergesetzt habe. Außerdem
trage der Hinweis Schäubles, dass auch blonde,
blauäugige Deutsche Opfer von Gewalttaten werden,
nicht dazu bei, die wirkliche Dimension des Rechtsextremismus
zu erfassen. Vielmehr versuche der Innenminister, die
Gefahren zu relativieren und nicht in ihrer wahren Größenordnung
darzustellen. Problematisch sei ebenfalls, dass die
beiden mutmaßlichen Täter als gesellschaftlicher
Außenseiter beschrieben werden. Wissenschaftliche
Studien zeigen demgegenüber, dass fremdenfeindliche
Orientierungen gerade in der ehemaligen DDR weit verbreitet
sind. Dies verdeutlichen auf drastische Art und Weise
die Wahlergebnisse rechtsextremer Parteien bei den letzten
ostdeutschen Landtagswahlen. Mancherorts, insbesondere
in Sachsen, sind die Rechtsextremisten sogar schon in
der Mitte der Gesellschaft angekommen und gehören
zum alltäglichen Erscheinungsbild in Gesellschaft
und Parlament.
„Fremdenfeindliche Gewalt ist allerdings kein
reines Ost-Phänomen“, betont Marc Brandstetter,
stellvertretender Landesvorsitzender der saarländischen
Jusos. Auch im Saarland habe die Zahl rechtsextremistisch
motivierter Gewalttaten im Laufe des letzten Jahres
deutlich zugenommen. Zudem lasse sich bei der NPD ein
besorgniserregender Aufwärtstrend feststellen.
Nicht nur, dass der saarländische NPD-Landesverband
bei Wahlen deutlich besser abschneide als im Bundesdurchschnitt;
er habe sich vielmehr an der Spitze der westdeutschen
Landesverbände etabliert, wie vier Prozent der
Stimmen bei den letzten Landtagswahlen sowie das beste
Einzelergebnis aller westlichen Bundesländer belegen.
In ihrer Hochburg Völklingen sowie in einigen Stadtteilen
Saarbrückens schafften die Rechtsextremisten zudem
den Einzug in die Kommunalparlamente, teils mit bedenklich
hohen Ergebnissen.
In den Augen der Jusos ist Aufklärung über
die Gefahren des Rechtsextremismus und eine offensive
Auseinandersetzung mit fremdenfeindlichen Gedankengut
noch immer die beste Strategie im Kampf gegen Intoleranz
und Gewalt. Deswegen sehen die Nachwuchspolitiker auch
die kürzlich gestartete Aufklärungskampagne
des saarländischen Innenministeriums als Schritt
in die richtige Richtung. „Damit ist ein Anfang
gemacht, vielmehr allerdings auch nicht. Deshalb fordern
wir die Landesregierung auf, Initiativen wie dem Netzwerk
für Demokratie und Courage (NDC) endlich mehr finanzielle
Mittel zur Verfügung zu stellen! Gerade die Tatsache,
dass die jugendlichen NDC-Mitarbeiter direkt in die
Schulen gehen und vor Ort Aufklärungsarbeit leisten,
begründet den Erfolg des Projektes. Durch persönliche
Gespräch ist eben doch mehr zu erreichen als durch
die Verteilung von Flyern“, berichtet Brandstetter.
Darüber hinaus kündigen die Jusos auch für
das Jahr 2006 die Durchführung eines landesweiten
„Aktionstages gegen Rechts“ am letzten Schultag
vor den Sommerferien (14. Juli) an. „Wir sind
zurecht stolz auf dieses Projekt, denn unser Aktionstag
hat sich mit Veranstaltungen in Dillingen, St. Wendel,
Homburg und Neunkirchen zur größten derartigen
Veranstaltung im ganzen südwestdeutschen Raum entwickelt.
Neben vielen Bands werden wir auch wieder Ausstellungen,
die sich mit dem Nationalsozialismus beschäftigen
und Initiativen gegen Rechts präsentieren. So schaffen
wir es, den Jugendlichen nicht nur einen guten Start
in die Ferien zu ermöglichen, sondern sie auch
für dieses heikle Thema zu sensibilisieren, so
Brandstetter abschließend.
Das Saarland wird verkauft
Wir erlauben uns, Sie heute über unser noch inoffizielles
Internetprojekt zu informieren, das offiziell am nächsten
Samstag, den 01.04.2006, auf der Saarmesse gelauncht
und vorgestellt wird.
Eine der schönsten Regionen Deutschlands ist unser
Saarland mit einer Fläche von 2.570 km².
Mit der ersten regionalen Mikro Werbeseite www.meinfleckandersaar.de
können sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen
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- Sie sind einer der wenigen Auserwählten, die
dabei sind, wenn Internetgeschichte geschrieben wird
(Eine noch bessere Story für den Stammtisch gibt
es nicht).
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Stück Land
von 1 km² bereit - einzulösen auf der Saarmesse
in Halle 1 Stand 118.
Erstsemester aufgepasst!
Köln, 27. März 2006 – Eine aktuelle Kurz-Umfrage
des Bildungsportals www.einstieg.com macht deutlich: Der
überwiegende Teil der Erstsemester plant, sein Studium
durch elterlichen Unterhalt und Jobs zu finanzieren. Welche
weiteren Einkommensmöglichkeiten sich bieten, darüber
informiert die Titelgeschichte „Durchstarten ins
Studium“ der gerade erschienenen Einstieg Abi-Ausgabe
2/2006. Das Magazin für Ausbildung und Studium bietet
im Leitfaden für Erstsemester erste Hilfe für
das neue Leben und Lernen als Student: Ob es um die Entscheidung
zwischen Studi-Heim oder WG, Minijob oder Studienkredit
geht, hier gibt es die nötigen Hintergrundinfos zu
Gesetzeslagen und Verzinsungsraten.
Die März-Ausgabe informiert wie immer über Berufsbranchen,
aktuelle Ausbildungstrends und neue Studiengänge.
Passend zur Fußball-Weltmeisterschaft finden sich
zwei ganze Seiten zur Berufswelt „Sportsponsoring“.
Hier sprach Einstieg Abi mit Unternehmens- und Hochschulexperten
über den Marketingboom im Sport. Aber auch Praktiker
aus anderen Berufsfeldern standen Rede und Antwort: Alexander
von Witzleben, Vorstandsvorsitzender von Jenoptik, spricht
über die Probleme seines Kon-zerns, Nachwuchskräfte
zu finden, Comedian Bernhard Hoëcker offenbart einstige
Berufswünsche und Petra Wrede, Fruchtgummi-Designerin
bei Haribo, berichtet über die Süßwaren-Entwicklung.
Ganz wissenschaftlich geht es in den Campus News zu: Der
Artikel „Brotlos glücklich?“ geht den
Berufschancen von Geisteswissenschaftlern auf dem aktuellen
Arbeitsmarkt nach - denn auf das Philosophiestudium muss
nicht zwangsläufig der Taxiführerschein folgen!
Wer sein Studium plant, über den Tellerrand schaut,
berufliche Erfahrungen sammelt und sich ein Netzwerk an
Gleichgesinnten aufbaut, der kann auch als Kultur- und
Sprachwissenschaftler Karriere machen.
Einen Themen-Überblick der Ausgabe 2-2006 des Einstieg
Abi-Magazins, gibt es unter www.einstieg.com. Bestellen
kann man das Heft bei der Einstieg GmbH in Köln unter
Telefon 0221/39809-30 oder E-Mail info@einstieg.com.
Einstieg Abi, die Zeitschrift für Ausbildung, Studium
und Beruf:
- erscheint dreimal jährlich
- ist marken- und produktwerbefrei
- kostet als Einzelheft 2,90 € (plus Versandkosten),
im Jahresabo 13,80 € (inkl. MwSt und Porto)
- Auflage: 160.000 Exemplare
- Vertrieb: kostenlos an rund 3.600 Gymnasien ausschließlich
nach schriftlicher Bestellung
Clivot: „Wir werden es
fordern bis wir umfallen“
Ausbildungspakt gescheitert - Ausbildungsumlage letzte
Alternative
Wie gestern das Statistische Bundesamt in Wiesbaden
bekannt gegeben hat, ging die Zahl der Ausbildungsplätze
im letzten Jahr um 2,2 % zurück. Das sind sogar
10% weniger als vor 5 Jahren. Damit ist das festgelegte
- und noch nicht einmal unglaublich ehrgeizige - Ziel
des Ausbilungspaktes zwischen der Bundesregierung und
der deutschen Wirtschaft deutlich verfehlt.
Der Vorsitzende der saarländischen Jusos, Michael
Clivot, zeigt sich wenig verwundert: „Davor warnen
wir seit Monaten. Immer wieder wurde dagegen argumentiert,
auch und vor allem seitens der SPD, man müsste
die Zahlen abwarten. Nun sind diese Zahlen da und das
Scheitern des Ausbildungspaktes steht schwarz auf weiß“.
Aus diesem Grund erneuert Clivot seine Forderung nach
der Einführung eines Umlagesystems. Demnach müssten
die Unternehmen, die nicht ausreichend ausbilden eine
Abgabe zahlen, die ausbildenden Unternehmen zugute kommt.
Diese langjährige Forderung zahlreicher Verbände
in Deutschland wurde vor 2 Jahren von der CDU verhindert.
Als Kompromisslösung wurde dann der „Der
nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs“
geschlossen, wonach sich die Wirtschaft verpflichtet
30.000 neue Ausbildungsplätze pro Jahr einzuwerben
jedoch ohne Konsequenzen, sollte dieses Ziel nicht erreicht
werden.
Noch im Januar zog der Lenkungsausschuss des Paktes
eine angeblich positive Bilanz. Doch die Zahlen des
Statistischen Bundesamtes sprechen eine ganz andere
Sprache.
„Die Politik hat die Unzuverlässigkeit der
Wirtschaft lange genug geduldet. Ziel der Wirtschaft
war es zu beweisen, dass sie auch ohne Zwangsmechanismen
in der Lage ist, ausreichend Ausbildungsplätze
zur Verfügung zu stellen. Diesem Anspruch ist sie
nicht gerecht geworden. Daher muss jetzt eine Ausbildungsplatzabgabe
als Bundesgesetz her um den jungen Menschen in unserem
Land eine Perspektive zu bieten und die Wirtschaft wieder
in ihrer Verantwortung zu ziehen. Wir werden es fordern
bis wir umfallen.“ so Clivot abschließend.
Stimmen für die Demokratie
"Aktion Volksabstimmung!" fordert bundesweites
Abstimmungsrecht
Das gemeinnützige Unternehmen OMNIBUS startet
in diesen Tagen die "Aktion Volksabstimmung!"
Mit Aktionskarten werden die Bundestagsabgeordneten
aufgefordert, die bundesweite Volksabstimmung ins Grundgesetz
aufzunehmen. Das Abstimmungsrecht soll aus den Stufen
Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid bestehen.
Michael von der Lohe, Geschäftsführer des
OMNIBUS, erläutert das Vorhaben: "Unsere gegenwärtige
gesellschaftliche Entwicklung ist auf breiter Ebene
von Apathie und Ideenlosigkeit geprägt. Doch spüren
immer mehr Menschen im Land der Dichter und Denker,
daß sie aufgerufen sind, als Akteur die Dinge
selbst in die Hand zu nehmen. Mit der Volksabstimmung
können diese Initiativkräfte endlich gesellschaftsgestaltend
wirken! Wir lösen den Kreativitätsstau auf."
Für den Fall, daß bis zur nächsten Bundestagswahl
das Abstimmungsrecht nicht eingeführt ist, kündigen
die Absender der Aktionskarten an, ihre Stimme für
die Volksabstimmung einzusetzen. Entweder als Wähler
durch die Wahl von Abgeordneten, die sich glaubwürdig
und sachkundig für die Volksabstimmung einsetzen.
Oder als Nichtwähler durch Zusendung der Wahlbenachrichtigung
an den OMNIBUS. Von der Lohe: "Mit der Aktion Volksabstimmung
bekunden wir schon heute, daß unsere Stimmen der
Demokratie gehören. Je mehr Menschen mitmachen,
desto früher ist sie da".
Die Aktionskarten können unter der Telefonnummer
030 - 42 80 43 90 oder per email unter info@omnibus.org
bestellt werden. Sie werden in der gewünschten
Stückzahl kostenlos zugeschickt und können
im Freundes- und Bekanntenkreis verteilt werden.
Mehr Informationen finden Sie unter www.aktion-volksabstimmung.de
Altersvorsorge: Sparen mit Vater
Staat
Mainz, 22.03.2006 (profact) - Wie spare ich sinnvoll?
Diese Frage stellen sich immer mehr Deutsche. "Den
Kuchen essen und gleichzeitig behalten, das gibt es
nicht", meint Bruno Steiner vom Bundesverband Finanz-Planer
e.V. (BFP) in Mainz. Der Arbeitgeber und vor allem der
Staat fördern die Vermögensbildung allerdings
durch vermögenswirksame Leistungen, Steuerersparnisse,
Zulagen und Prämien. Diese Unterstützung in
sein individuelles Sparkonzept einzubauen, sei aber
nicht immer ganz einfach.
"Der Staat unterstützt die Vermögensbildung
eines Arbeitnehmers durch die Arbeitnehmersparzulage.
Falls der Arbeitgeber nicht den vollen Betrag beziehungsweise
keine vermögenswirksamen Leistungen zahlt, kann
man vom eigenen Einkommen diesen Anteil aufstocken",
so der Finanzexperte. Die staatliche Zulage werde dann
auf jeden Fall im Rahmen der Höchstgrenzen geleistet.
Steiner erklärt: "Der maximal geförderte
Betrag beträgt beim Bausparen 470 Euro pro Jahr.
Zusätzlich fördert der Staat die Anlage in
Beteiligungswerten, beispielsweise Aktien, Investmentanteile
und betriebliche Beteiligungen beim Arbeitgeber. Diese
werden bis zu 400 Euro pro Jahr mit einer 18-prozentigen
Arbeitnehmersparzulage gefördert."
Die Einkommensgrenzen für diese beiden Sparmöglichkeiten
betragen laut Steiner bei Alleinstehenden 17.900 Euro,
bei Verheirateten 35.800 Euro anrechenbares Einkommen
pro Jahr. Bausparen werde vom Staat zusätzlich
gefördert. "Für eine jährliche Einzahlung
auf ein Bausparvertragskonto in Höhe von maximal
512 Euro für Alleinstehende beziehungsweise 1024
Euro für Verheiratete wird darauf eine Wohnungsbauprämie
in Höhe von 8,8 Prozent gewährt", so
Steiner. Hierbei liege die Einkommensgrenze von Alleinstehenden
bei 25.600 Euro anrechenbares Einkommen, von Verheirateten
bei 51.200 Euro.
Auch die so genannte Riester-Rente ist Steiner zufolge
eine attraktive Sparmöglichkeit. Bei diesen Verträgen
unterscheide man zwischen der Grundzulage und der Kinderzulage.
Die Grundzulage (154 Euro ab 2008) und die Kinderzulage
(185 Euro ab 2008 je anrechenbarem Kind) erhielte man
einmal pro Jahr, wenn die Voraussetzungen für die
Förderung erfüllt sind. Steiner: "Für
jeden Sparer ergeben sich durch jährliche, individuelle
Änderungen weitere Möglichkeiten in seinem
Lebensverlauf. Er muss beziehungsweise kann dann seine
Lebens- und Finanzplanung entsprechend flexibel daran
anpassen." Die unterstellten Angaben, insbesondere
die Wertentwicklung, könnten in der Praxis aber
anders aussehen, so dass sich dann zwangsläufig
auch das Ergebnis von Berechnungen mehr oder weniger
deutlich unterscheidet. "Solche Fragen sollte man
immer mit einem Spezialisten erörtern", mahnt
Steiner.
Über den Bundesverband Finanz-Planer e.V.
Der Bundesverband Finanz-Planer e.V. (BFP) ist ein
Forum für unabhängige Finanz-Experten, die
die Grundsätze einer ordnungsgemäßen
und fachlich nicht zu beanstandenden Finanzplanung beherrschen
und sicherstellen. Mit seiner Philosophie der Qualität
statt Quantität ist der BFP bereits seit 20 Jahren
aktiv. Seine Mitglieder sind als Dozenten in der Aus-
und Weiterbildung bei der IHK, als öffentlich bestellte
und zugelassene Gutachter und als Beraterinnen und Berater
im Alltag tätig.
Der BFP im Internet: http://www.bundesverband-finanz-planer.de/
Neuer interaktiver Mega-Homepage-Baukasten
aus dem Saarland - ein Preisbrecher
Ohne Programmierkenntnisse von der alten statischen
Homepage auf eine interaktive suchmaschinenoptimierte
Homepage (Portal) umsteigen und dabei viel Geld sparen
Saarbrücken (rg/ 05.01.2006) - Die Niederlassung
Deutschland der YIPI-Corp., einem amerikanischen Software-
und Internet-Medienhaus mit Sitz in Saarbrücken,
hat eine neue Generation von preiswerten Internet-Portalen
(Homepage-Baukasten) entwickelt, die WebSTAR-line.
Mit dieser Portal-Software ist auch jeder Laie in der
Lage, den eigenen interaktiven Internet-Auftritt leicht,
schnell und individuell zu gestalten, ganz ohne Programmierkenntnisse.
Der Innovation aus dem Saarland liegt ein modularer
Portal-Aufbau in Form eines Content-Management-Systems(CMS)zugrunde,
der es dem Anwender ermöglicht, einzelne der 26
Bausteine einfach zu- oder abzuschalten, z. B. einen
Veranstaltungskalender oder die Online-Foren. Die Einrichtung
des Portals ist tatsächlich leicht und schnell
auszuführen. Und das ohne den bisher notwendigen
und oft sehr teuren Web-Designer. Den kann man ab sofort
einsparen, nebst oft weit überhöhten Host-Gebühren.
„WebSTAR 3.0“, so der Name der Portal-Familie,
könnte in der Tat Nomen für ein Omen im Internet
sein. Ein neuer „Star“ im Web mit nahezu
unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten. Als Internet
- Community, WebLOG, private Homepage, Unternehmens-Portal
oder Online-Journal, ist es ausgereift und offen für
alle technischen Innovationen. Natürlich kann der
Anwender mit eigenen HTML-Fähigkeiten das Portal
um viele Ebenen und Funktionen problemlos erweitern.
Das Portal ist – je nach Anforderung des Benutzers
– in vier verschiedenen Versionen verfügbar
und auf Wunsch mit professionellem Online-Shop-System
ausgestattet. Die Portal-Lizenz ist online bereits ab
49 Euro/ monatlich zzgl. gesetzl. MwSt. zu haben. Es
gibt auf dem Software-Markt derzeit wohl keine günstigere
Basis für einen interaktiven Internet-Auftritt.
http://www.yipi-webstar.de
Seriosität und Zuverlässigkeit der Entwicklung
ist man ja aus dem Hause YIPI gewohnt. Über 1800
Unternehmen wurden in den letzten 10 Jahren von YIPI
auf Ihren Weg ins Internet begleitet. Insbesondere Firmen
und Gewerbetreibende dürften von dieser Form eines
eigenen interaktiven Internet-Auftritts profitieren.
begleitet. Das WebSTAR-Demo-Portal finden Sie unter
oben angegebenem Link.
Alle Zeichen auf Zukunft bei "respect
our future" 2006
Die Jugendmesse der Aktion Mensch lädt zum kreativen
Ausprobieren ein.
Was wünsche ich mir für meine Zukunft? Welche
Talente habe ich? Wo kann ich mich engagieren? Die Wege
in die Zukunft sind vielfältig, eins jedoch ist
sicher: Jeder kann sein Leben aktiv gestalten. "respect
our future", die nicht-kommerzielle Jugendmesse
der Aktion Mensch, bietet ihren Besuchern am 17. und
18. März 2006 wieder umfangreiche Möglichkeiten,
Erfahrungen zu sammeln und Impulse für die eigene
Zukunft mit nach Hause zu nehmen. Den Messebesucher
erwarten im Landschaftspark Duisburg-Nord auf über
6.000 Quadratmetern überraschende Einblicke, außergewöhnliche
Aktionen und interessante Workshops zu folgenden Themen:
Identität, Beruf und Chancen, Kreativität,
Medien, Technik und Wissenschaft, Politik und Gesellschaft,
Mode und Style, Musik und Literatur. Die Aktion Mensch
realisiert die Jugendmesse gemeinsam mit über 50
bundesweit agierenden Kooperationspartnern aus dem sozialen
und öffentlichen Raum; zum Teil bieten die Partner
gemeinsame Aktionen an.
Bei "respect our future" zählen Kreativität
und Spaß am Ausprobieren, die Auswahl an interaktiven
Angeboten ist groß: So können Messebesucher,
die von ihrer ersten eigenen Wohnung träumen, tapezieren
üben und lernen, Lampen und Regale anzubringen.
Wo und wie der Fußball rund gemacht wird, erfahren
Jugendliche in einem Workshop und nähen dort ihren
eigenen Ball aus fair gehandeltem Material. Der Workshop
"Lust auf schlank?" fragt nach Sinn und Unsinn
von Diätprodukten, und Job-Praktiker helfen bei
der Frage: Lieber Star werden oder doch eine Ausbildung
machen? Außerdem können die Messebesucher
selbst Klamotten entwerfen und nähen, Musikinstrumente
testen oder den individuellen Klingelton fürs Handy
selbst komponieren. Einmal eine andere Perspektive einnehmen
- wer sich auf die "ways of respect" begibt,
kommt mit Anderen ins Gespräch, und im "Dialog
im Dunkeln" lässt sich im lichtlosen Raum
die Welt neu erfahren. Auch Live-Musik kommt auf der
Jugendmesse nicht zu kurz.
So werden an beiden Tagen jeweils um 18 Uhr Top Acts
auftreten. Am Freitag rockt die angesagte Hamburger
Band "Revolverheld" und am Samstag ist mit
"Brothers Keepers trifft die Firma" ein prominenter
Zusammenschluss von HipHop-, Soul- und Reggaekünstlern
zu Gast auf der respect-Bühne.
"respect our future", die Jugendmesse der
Aktion Mensch, findet am Freitag, 17. März, und
Samstag, 18. März 2006, im Landschaftspark Duisburg-Nord
statt. Öffnungszeiten sind jeweils von 9 bis 19
Uhr. Der Eintrittspreis im Vorverkauf beträgt 2
Euro pro Person, für Gruppen ab 5 Personen gilt
ein ermäßigter Preis von 1,50 Euro pro Person.
Ab Februar sind Karten an den WAZ-Ticketshops in NRW
und über die WAZ Ticket-Hotline Tel. 01805-708077
erhältlich. An der Tageskasse kosten die Eintrittskarten
2,50 Euro pro Person und jeweils 2,00 Euro für
Gruppen. Die Jugendmesse ist rollstuhlgerecht, und die
Workshopräume sind mit Höranlagen (Funk/Induktion)
ausgestattet. Außerdem weist ein Sehbehindertenleitsystem
den Weg durch die Messehalle, Gebärdensprachdolmetscher
übersetzen von Lautsprache in Deutsche Gebärdensprache,
und an der Infotheke liegen Messeprogramme in Braille-Schrift
aus.
Die Aktion Mensch betreibt die erfolgreichste Soziallotterie
und ist die größte private Förderorganisation
Deutschlands. Neben der traditionellen Förderung
von Projekten im Bereich der Behindertenhilfe und -selbsthilfe
engagiert sich die Organisation seit dem Jahr 2000 auch
für Kinder und Jugendliche. "respect",
die Jugendcommunity der Aktion Mensch, setzt sich für
Toleranz und Anerkennung aller Menschen ein, unabhängig
von ihren Fähigkeiten, Talenten oder ihrer sozialen
oder ethnischen Herkunft. Mit der Jugendmesse "respect
our future" möchte die Aktion Mensch ein Forum
für Jugendliche schaffen, das sich als Kontrapunkt
gegen Konsumorientierung und den Trend zur Kommerzialisierung
der Jugendkultur versteht.
JuLis wollen Schülergerichte
im Saarland
Modellversuch im Saarland /Antrag auf FDP-Parteitag
Die Jungen Liberalen Saar (JuLis) wollen im Saarland
in einem Modellversuches „Schülergerichten“,
so genannten „Teen Courts“, einzusetzen.
Diese Schülergerichte sollen wie in Bayern und
anderen Bundesländern typische Jugenddelikte wie
Ladendiebstahl, Sachbeschädigung (z.B. Grafitti)
oder Schwarzfahren verhandeln. Das aus den USA stammendem
Modell wird in anderen Bundesländern derzeit mit
Erfolg erprobt.
Der JuLi-Landesvorsitzende Oliver Luksic hält
Schülergerichte für ein innovatives Modell:
„Die Erfahrungen in anderen Bundesländern
zeigen, dass die Verhandlung mit Gleichaltrigen positiven
Einfluss auf die Akzeptanz und die Einsicht der Täter
hat. Die Resonanz bei den Beschuldigten in den
Modellversuchen in anderen Ländern ist überwiegend
positiv, die Rückfallquote kann so erfolgreich
gesenkt werden. Um jugendliche Täter vom Unrecht
ihrer Straftat zu überzeugen und sie zum Umdenken
zu bewegen sind Schülergerichte eine neuer Weg
zur Bekämpfung von Jugendkriminalität. Zudem
sind solche Institutionen für die teilnehmenden
Schülerrichter lehrreich und begrüßenswert
um die Akzeptanz des Rechtsstaates bei Jugendlichen
zu erhöhen.“
Girls'Day - Gewusst wie!
Mit Girls'Day-Aktionen für Zukunftsberufe begeistern
- Zwei Filme zeigen Gestaltungsmöglichkeiten für
Schulen und Unternehmen
Der nächste Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag
ist am 27. April 2006. Tipps zur Vorbereitung und Durchführung
des Aktionstags gibt nun die DVD "Girls'Day -Mädchen-Zukunftstag
- Filme zur Berufsorientierung von Mädchen".
Zwei Filmbeiträge und das Begleitheft sind direkt
auf Fragen von Schulen, Unternehmen und Organisationen
zugeschnitten. Ausleihbar ist die DVD bei den 650 Medienzentren,
Landes- und Kreisbildstellen in Deutschland. Interessierte
können sich zudem an die Girls'Day-Koordinierungsstellen
in den Bundesländern und die regionalen Arbeitskreise
wenden. Ansprechpersonen vor Ort sind übersichtlich
auf der Arbeitskreiskarte unter www.girls-day.de
zu finden.
Von einer guten Vor- und Nachbereitung in der Schule
hängt nicht zuletzt auch der Nutzen des Aktionstags
für die Schülerinnen ab. Für Lehrkräfte,
die den Girls'Day in der Schule vorbereiten möchten,
ist der Film "Ein Baustein schulischer Berufsorientierung"
besonders geeignet. Das Beispiel der Paul-Gerhardt-Realschule
in Münster ist auf alle Schultypen übertragbar.
Es zeigt, wie das Thema in den Unterricht eingebracht
werden kann. Lehrkräfte bekommen Anregungen für
einen besonderen Projekttag zur Berufsorientierung und
Ideen für die Arbeit mit Jungen am Girls'Day.
Im Film "Talente entdecken und Nachwuchs gewinnen"
sind Praxisbeispiele zum Girls'Day aus drei verschiedenen
Unternehmen und Organisationen zu sehen. Vertreterinnen
und Vertreter aus einem mittelständischen Handwerksbetrieb,
einem Großunternehmen und einer Hochschule erläutern,
welche Motivation hinter ihrem Engagement für den
Girls'Day stehen. Sie geben Tipps, wie mit dem Aktionstag
frühzeitig und praxisnah interessierte Mädchen
angesprochen und für technische Berufe gewonnen
werden können.
Die Filmbeiträge wurden realisiert von der Landeskoordinierungsstelle
Girls'Day NRW in Kooperation mit dem Aktionsbündnis
Girls'Day der Stadt Münster und der bundesweiten
Koordinierungsstelle Girls'Day-Mädchen-Zukunftstag,
Bielefeld. Kleine Ausschnitte sind als Vorschau auf
der Girls'Day-Website zu finden: http://www.girls-day.de/girls_day/service/girls_day_film
Unter www.girls-day.de finden Schülerinnen, Unternehmen
und Organisationen, Schulen und Eltern alles über
den Aktionstag und das Thema Berufsorientierung in Technik,
Naturwissenschaften und Handwerk. Materialien wie Plakate,
Informationsbroschüren oder der Aktionsleitfaden
zur Organisation des Mädchen-Zukunftstags besonders
in klein- und mittelständischen Unternehmen können
kostenlos bestellt werden. Mit dem Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag
haben Mädchen ab Klasse 5 die Möglichkeit,
Berufe für einen Tag hautnah zu erleben. Ziel des
Projektes ist es, zum einen das Interesse der Schülerinnen
an technischen Berufen, an Führungspositionen und
Selbstständigkeit zu wecken, zum anderen sollen
Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken
der Mädchen aufmerksam gemacht werden. Am 27. April
2006 öffnen in ganz Deutschland Unternehmen und
Betriebe, Hochschulen und Forschungszentren ihre Türen.
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