Presse-Berichte

 

*Über 25.000 Besucher bei den Public Viewing Fan-Festen vor der
Saarbrücker Congresshalle *

Mit einem neuen Zuschauerrekord endete der "Fußball-Sommer 2008" in
Saarbrücken. Über 8.500 Fußball-Fans sahen das Endspiel der Fußball-
Europameisterschaft zwischen Deutschland und Spanien am Sonntagabend
vor der Saarbrücker Congresshalle.

Insgesamt zählten die Public-Viewing Fan-Feste in der Landeshauptstadt
damit mehr als 25.000 Zuschauer, die in ausgelassener und friedlicher
Stimmung die sieben Live-Spiele der EM verfolgten. Bei der von der
Landeshauptstadt Saarbrücken und der Landesregierung gemeinsam
organisierten Veranstaltung sahen die Fußball-Fans von der Vorrunde
bis zum Finale alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft, hinzu
kam das zweite Halbfinale zwischen Russland und Spanien.

An allen Veranstaltungstagen herrschte echte Stadion-Atmosphäre, bei
freiem Eintritt konnten die Fußball-Fans die Begegnungen auf einer
rund 20 Quadratmeter großen LED-Großbildleinwand verfolgen.

Der Fußball-Sommer 2008 wurde unterstützt von den Werbepartnern
Saartoto, Sparkasse Saarbrücken, KÜS, Victor’s Residenz-Hotels,
Energie SaarLorLux, saarVV - Der Saarländische Verkehrsverbund sowie
Schröder Fleischwaren.

Präsentiert wurde die Veranstaltung von SR1 Europawelle und der
Saarbrücker Zeitung.

"Neuer Rekord: Flic Flac-Artisten schaffen spektakulären Motorradsprung über fliegendem Hubschrauber!

Köln Die drei FMX-Rider haben am Mittwoch, 5. Dezember 2007 Uhr im Circus Flic Flac in Köln einen völlig neuen und riskanten Rekord aufgestellt: Greg Holvoet (B, 24 J.), Ives Baekelandt (B, 26 J.) und Vivian Gantner (CH, 24 J.) sprangen mit Ihren Motocrossrädern (250 bzw 450 Kubik) über einen in 1,5 Meter Höhe schwebenden Hughes 300!

Die wagemutigen FMX-Artisten des Circus Flic Flac starteten dabei von einer knapp drei Meter hohen Sprungrampe und überflogen den Hubschrauber mit seinen rotierenden Blättern in zehn Meter Höhe und passieren so eine Distanz von 20 Metern. Nach den ersten Sprüngen, die alle drei viel Überwindung kostete, zeigten Sie sogar noch Tricks wie den „Superman“, „Twitch“ oder „Cancan“. Und setzten noch einen drauf: Schließlich sprangen sie sogar im „Train“, das heißt in kurzer Folge hintereinander!

„Ich bin einfach happy! Das war echt der Hammer!“, sagt Greg aus Gent. Auf die Frage, wie sich Vivian nach diesem gefährlichen Stunt fühle, antwortet der junge Züricher „relaxed“. Diese Jungs haben wirklich Nerven wie Drahtseile! „Der größte Unterschied besteht im Kopf, denn praktisch stört uns der Wind des Helis kaum, da er zur Seite abgeht. Der Hubschrauber ist aber letztlich nur ein gefährlicher Faktor mehr“, so der 26-Jährigeb Ives aus dem belgischen Tielt. Dennoch zumindest er hat in der Nacht zuvor kein Auge zugetan. „Nachdem ich den Heli im Zelt gesehen habe, war es mit meiner Ruhe vorbei!“ Warum macht man so was? „Wir wollten die ersten sein“, sagen alle drei unisono und Greg erklärt: „Ich will damit nicht reich werden, sondern einfach nur das machen, was ich liebe!“ Für die drei ist es Spaß, der sie zu solch halsbrecherischen Aktionen treibt, doch die Gefahr fährt mit. „Wir sind uns des Risikos bewusst, aber Dir kann immer etwas passieren; beim Autofahren oder als Fußgänger zum Beispiel“, so Greg.

Der Mann mit der absolut ruhigen Hand am Steuerknüppel des Hubschraubers ist Norbert Kutscher. Der 56-Jährige ist Berufpilot mit über 1.700 Helikopterflugstunden, zu ihm haben die Jungs Vertrauen. „Ich war selbst sehr gespannt, es ist auf jeden Fall ein Highlight in der Fliegerkarriere!“ Tagsüber fliegt Norbert Kutscher das Flic Flac-Flugzeug mit einem Werbebanner, mit diesem über 100 Meter langen Gespann ist er in jeder Stadt zu sehen, in der Flic Flac spielt.

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Erster Nachwuchsband-Contest im Juz Neunkirchen


Neunkirchen, 29. April 2007


Am vergangenen Samstag feierten rund 160 Jugendliche den ersten Nachwuchsband-Contest im selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrum (Juz) Neunkirchen. Teilgenommen hatten sieben Musikgruppen unterschiedlichster Genres, deren Durchschnittsalter nicht über 21 Jahre liegen durfte und die bislang noch kein eigenes Album veröffentlicht haben. Die Sieger wurden jeweils zur Hälfte vom Publikum und von einer Fachjuri, bestehend aus Vertretern vom Musikstudio Rogue und dem Neunkircher Rock-Label NKRC Records, gewählt. Den ersten Preis, einen Gutschein für Studioaufnahmen vom Studio Rogue im Wert von 250 Euro, gewann die Gruppe „Sir Moron and the Villains“ aus Neunkirchen. Die zweitplatzierte Band, „Selbstklebend“ aus Neunkirchen, darf am 26. Mai als Vorband für die italienische Oi-Punk-Legende „Los Fastidios“ auftreten. Die Dritt- und Viertplatzierten erhielten Gutscheine, die vom Musikgeschäft „Stage and Studio“ und vom Kebab- und Grillhaus „Tandure 2“ gespendet wurden.

Im Vorfeld des Wettbewerbs versuchten Neonazis das Konzert zu stören. Gegen halb sechs Uhr abends tauchte vor dem Juz Neunkirchen eine Gruppe von sieben rechtsextremistischen Jugendlichen auf und versuchte in das Gebäude zu gelangen, um eine Schlägerei zu provozieren. Die Jugendlichen gaben sich mit ihrer Kleidung (u.a. T-Shirts der rechtsextrem Bekleidungsmarke Thor Steinar) und durch das Zeigen des Hitlergruß deutlich als Neonazis zu erkennen. Die Juzleitung reagierte schnell und besonnen und bat alle Besucher nach drinnen, so dass die Neonazis vor verschlossenen Türen standen. Unverrichteter Dinge zog die Gruppe ab, um kurz darauf, diesmal zum Teil mit T-Shirts vermummt, erneut angerannt zu kommen. Wiederum scheiterten sie an der verschlossenen Juz-Tür. Erst als sich ihnen die Juz-Besucher entgegenstellten ließen sie von ihrem Vorhaben ab. Die allgemeine Stimmung konnten die Neonazis nicht vermiesen. Die Jugendlichen feierten trotz des Vorfalls ausgelassen ihren Nachwuchs-Bandcontest.

 

Der neue Jugendtreff ist eröffnet - Platz für Aktivitäten

Am 31. Oktober 2006 konnte in Ottweiler der neue Jugendtreff eröffnet werden“, freut sich der Ottweiler Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle . Mit vereinten Kräften ermöglichen die Stadt Ottweiler, die Stiftung Hospital St. Wendel und der Landkreis Neunkirchen einen Treff für Jugendliche, der zukünftig interessante Angebote bieten soll. Gemeinsam mit den Jugendlichen wurden die Räumlichkeiten Im Alten Weiher Nr. 1 seit Anfang September renoviert. Und nun ist dort auf über 100 Qudratmetern Platz für vielerlei Aktivitäten. Dabei wird sich zukünftig die Stiftung Hospital St. Wendel als Träger im wesentlichen um Betreuung und die Aktivitäten kümmern. So wird z. B. das Sozialraumteam II die Räume z.B. für die Hausaufgabenhilfe "Schüler helfen Schülern" nutzen können, und die städtische Jugendpflege ist mit zehn Wochenstunden dabei.

 

Ferner sieht der Bürgermeister im Jugendzentrum ein weiteres stabiles Netzwerk und die Möglichkeit für eine Verantwortungspartnerschaft , wo eine offene Jugendarbeit zwischen jungen Leuten, der Stadt und den Kooperationspartnern möglich ist - eingebettet in ein Gesamtkonzept der Jugendhilfe im Sozialraum Stadt. Prävention, Partizipation , die organisierte Teilhabe an Entscheidungsfindungsprozessen im eigenen Interesse und die interkulturelle Begegnung seien die Leitlinien der laufenden Arbeit. Rödle: „Unsere Philosophie ist es, Raum für soviel Eigenverantwortung wie möglich zu geben und soviel professionelle Begleitung wie nötig zu bieten.“ Das Jugendzentrum sei als eine lernende Einrichtung zu verstehen, die mit Kirchen und Vereinen kooperiere. Sie integriere junge Leute, die durch die Kirchen und Vereine nicht oder nur teilweise erreicht werden. Die Arbeit der Kirchen und Vereine sei zu loben und besitze nach wie vor einen hohen Stellenwert. Die Standortwahl sieht Rödle als überaus gelungen an. Freizeitmöglichkeiten für Streetball, Skateboard und anderes mehr seien vorhanden und dennoch liege das Jugendzentrum stadtnah, am Rande der historischen Altstadt. „Das neue Jugendzentrum bietet auch ein Stück Zuhause und eine Heimat für alle, die das suchen und brauchen.“

Foto: Edwin, Claudia Hargesheimer, Erich Klein (v. l.)

Rödle erwartet, dass der Umgang miteinander solidarisch erfolgt und im Jugendzentrum auch Sozialverhalten trainiert werde. „Hier ist Gelegenheit, soziale Kompetenz zu erlangen und ein friedliches Miteinander verschiedener Nationen und Kulturen in gruppendynamischen Prozessen einzuüben.“

Insgesamt wird der Treff inzwischen sehr gut angenommen. Dank der schönen Farbauswahl und des Billardtisches findet er breite Zustimmung. „Über weitere Planungen wird noch berichtet werden“, erklärte Erich Klein von der Stiftung Hospital. Die Stiftung Hospital, die seit 550 Jahren besteht, und zu den größeren Arbeitgebern in der Region St. Wendel zählt, ist als freier Träger im Sozialraum II im Landkreis Neunkirchen tätig.

Ansprechpartner des Trägers und verantwortlich für die Honorarkräfte und die Praktikanten ist Erich Klein, Siftung Hospital, Tel. 06851 8908234. Das Mitarbeiterteam - Christian Klug (Anerkennungspraktikant), Cathérine Lickes und Susanne Junkes (Honorarkräfte) – ist Montags und Mittwochs von 16 bis 21 Uhr und Freitags von 18 bis 23 Uhr im Treff erreichbar. Die Telefonnummer des Jugendtreffs lautet, Tel. 06824 300563.

 

Im Stadtgebiet gibt es zudem weitere Jugendclubs verschiedener Träger – in Fürth, Lautenbach, Mainzweiler, Steinbach sowie eine Teestube in Ottweiler-Zentral.

 

Claudia Hargesheimer wird zu Ende des Jahres nach nunmehr neun Jahren aus dem Dienst der Stadt Ottweiler ausscheiden. Die entsprechende Stelle ist ausgeschrieben und wird neu besetzt.

 

 

 

Kommissionsvertretung macht Berufsakademie fit für Europa

Veranstaltungsreihe „Europa in der Berufsakademie“ zu Gast in St. Ingbert

„Wohin steuert Europa?“ Diese Frage diskutieren am Donnerstag, 16. November 2006, Studenten der ASW - Berufsakademie Saarland mit dem Europaabgeordneten Jo Leinen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihen „Europa in der Schule“ und „Europa im Betrieb“, mit denen die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland das Interesse und Verständnis junger Menschen für die EU fördern will.

 

Die Veranstaltung ergänzt die seit dem Sommer 2004 laufenden Veranstaltungsreihen, in deren Rahmen Bundestags- und Europaabgeordnete mittlerweile an über 100 Schulen und Betrieben in ganz Deutschland mit Jugendlichen über die Europäische Union diskutiert haben.

 

Mit derartigen offenen Diskussionsforen soll Skepsis und Desinteresse der Bevölkerung gegenüber der EU entgegengewirkt werden. Für Jugendliche ist dies von besonderer Bedeutung: Politisches Interesse und Wissen sind eine zentrale Voraussetzung für die aktive Mitgestaltung der Zukunft Europas. Aus diesem Grund hat die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland die Veranstaltungsreihen „Europa in der Schule“ und „Europa im Betrieb“ gestartet.

 

Zur nächsten Veranstaltung mit

Jo Leinen, MdEP

 

am Donnerstag, den 16. November 2006

von 16.00 - 17.30 Uhr, an der

 

ASW – BERUFSAKADEMIE SAARLAND
Kohlenstr. 13

66368 St. Ingbert

 

laden wir Sie als Medienvertreter herzlich ein. Um vorherige Zusage wird gebeten. Auf der Internetseite der Initiative „Bürger für Europa“ www.buergerfuereuropa.de finden Sie Berichte und Fotos zu den Veranstaltungen, die seit Sommer 2004 durchgeführt wurden.

Für Rückfragen steht Ihnen bei der von uns beauftragten Agentur, Plato Kommunikation, Frau Stefanie Agerer unter Tel: 030 – 72 62 67 69, Fax: 030 – 72 62 67 61 oder
Mail: stefanie.agerer@plato.de gerne zur Verfügung.

Gymnasium am Krebsberg in Neunkirchen erhält Musikzweig


Das Gymnasium am Krebsberg in Neunkirchen wird zum Schuljahr 2007/08 einen Musikzweig erhalten. Wie Kultusminister Jürgen Schreier heute (30.10.06) mitteilte, hat er einem entsprechenden Antrag der Schule zugestimmt. Musikzweige gibt es im Saarland bislang am Gymnasium am Schloss in Saarbrücken und am Robert-Schuman-Gymnasium in Saarlouis.


Jürgen Schreier:" Das Gymnasium am Krebsberg empfiehlt sich für einen "Musikzweig", da es bereits seit Jahren durch das Angebot eines erweiterten Musikunterrichts Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt hat und sich seit Jahrzehnten der Musikförderung im schulischen und außerschulischen Bereich in besonderer Weise verpflichtet fühlt. Die Förderung musikalischer Talente und Neigungen besonders begabter Schülerinnen und Schüler gehört zum Bildungsauftrag, dem sich die allgemein bildenden Schulen gemeinsam mit den Kreismusikschulen, den Einrichtungen privater Träger und den musikalischen Vereinigungen stellen müssen."

Das Fach Musik wird in dem beantragten "Musikzweig" schon ab der Klassenstufe 6 verstärkt unterrichtet und ersetzt ab der Klassenstufe 8 den Unterricht in der dritten Fremdsprache. Ziel des Unterrichtes ist die Vermittlung sowohl qualifizierter theoretischer Kenntnisse als auch breit gefächerter praktischer Fähigkeiten.

Wissenschaftliche Studien belegen eindeutig, dass musizierende Kinder ihr Sozialverhalten verbessern, ihren IQ erhöhen, Konzentrationsschwächen kompensieren, ihre Kreativität steigern und bessere schulische Leistungen erzielen. Auch spiele Musik beim Aufbau einer eigenen Identität eine wichtige Rolle und habe positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentfaltung junger Menschen.

Bevor der Musikzweig am Gymnasium am Krebsberg 2007/08 starten kann, muss noch die Schulregionkonferenz gehört und das Benehmen mit dem Schulträger, dem Landkreis Neunkirchen, hergestellt werden.

Stadt übernimmt Vorreiterrolle bei Ausbildungsplatzförderung

St. Wendel. Angesichts der anhaltend schlechten Lage auf dem Ausbildungsmarkt ermöglicht die Kreisstadt  St. Wendel in Zusammenarbeit mit dem Aus- und Fortbildungsförderverein St. Wendel die Bereitstellung von 23 zusätzlichen Ausbildungsplätzen. Für die Finanzierung dieser Lehrstellen hält die Stadtverwaltung bis zu 100 000 Euro in Ihrem Haushalt bereit. Mit diesem stattlichen Beitrag zur Ausbildungsförderung nimmt die Stadt St. Wendel eine Vorreiterrolle unter den saarländischen Kommunen ein. Im Beisein von Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi überreichte Bürgermeister Klaus Bouillon zusammen mit Vertretern des Vereins den Azubis jetzt die Ausbildungsverträge.

Wie St. Wendels Verwaltungschef erklärt, motiviert man mit den städtischen Zuschüssen Unternehmer, weitere Ausbildungsplätze zu schaffen, um Jugendlichen Perspektiven für die berufliche Zukunft zu bieten. Die gesamten Aufwendungen der Kreisstadt St. Wendel belaufen sich allein seit 1996 auf über 400 000 Euro. Da künftig nicht mit einer Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt zu rechnen ist, wird sich die Stadt laut Bouillon auch in den kommenden Jahren für zusätzliche Lehrstellen stark machen. Der saarländische Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi nannte das St. Wendeler Projekt ein vorbildliches Beispiel für das  Engagement der Partner des saarländischen Ausbildungspaktes.

In Zusammenarbeit mit der Stadt St. Wendel und Unternehmen hat der Aus- und Fortbildungsförderverein, der seit über 20 Jahren tätig ist, 350 Jugendliche in Ausbildungsverhältnisse erfolgreich vermittelt. Diese werden vom Förderverein in der Regel als Verbundausbildung in allen anerkannten Berufen mit geeigneten Betrieben im Landkreis organisiert. Der Vorteil der Verbundausbildung liegt auch darin, dass man mehrere Kleinbetriebe, die ansonsten nicht ausbilden könnten, zu einem Berufsbild zusammenführt. Die 23 neuen Auszubildenden erlernen nun  Berufe wie Industriemechaniker, Mechatroniker, Bürokauffrau, Veranstaltungskaufmann, Steuerfachangestellter, Fachangestellter für Medien-und Informationsdienste. Bürokaufmann und Bürokauffrau, Elektroinstallateur Einzelhandelskaufmann, Verwaltungsfachgestellter, Fachkraft im Gastgewerbe, Maurer,Schreiner, Gärtner, Fachinformatiker, Werkzeugmechaniker, Konstruktionsmechaniker, Gestalter für visuelles Marketing, Kfz-Mechatroniker(in), Fachangestellter für Bäderbetriebe, Großhandelskaufmann, Altenpfleger. Neu im Reigen ist seit einem Jahr die Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Tourismus, die im Verbund mit der Kreisstadt, dem Landkreis, den Gemeinden Nonnweiler, Nohfelden, Tholey und der Tourist Info am Bostalsee durchgeführt wird.

Arbeitsmarktinitiative gibt neue Chancen

Zum breit angelegten sozialen Engagement der Stadt St. Wendel im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit gehört auch die auf Initiative von Bürgermeister Klaus Bouillon als gemeinnütziger Verein gegründete "Arbeitsmarktinitiative Stadt St. Wendel", mit der man in Kooperation mit der Arbeitsagentur des Landkreises im Zuge der Hartz-IV-Reform auf kommunaler Ebene einen wirksamen Beitrag zur Beschäftigungspolitik leistet. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit der Stadt St. Wendel beschäftigt die Arbeitsmarktinitiative derzeit 55 Personen, die als erwerbsfähige Hilfsbedürftige das Arbeitslosengeld II beziehen, in sogenannten 1-Euro-Jobs für gemeinnützige Arbeiten im Stadtgebiet. Dabei stehen Ausbildung, Qualifizierung und sozialpädagogische Betreuung im Vordergrund, um die Beschäftigten wieder in dauerhafte Arbeitsverhältnisse integrieren und vermitteln zu können. Im Haushalt stehen dafür in diesem Jahr 85 000 Euro bereit.

Die städtischen Ausgaben für Ausbildungs- und Arbeitsplatzförderung  sind nach Bouillons Erfahrung aus mehreren Gründen gut angelegtes Geld: "Jugendliche ohne Lehrstelle und arbeitslose Erwachsene erhalten durch Beschäftigung und Betreuung neue Lebensperspektiven und mehr Selbstwertgefühl. Sie erhalten die Chance, sich für einen festen Arbeitsplatz zu qualifizieren und ihre berufliche Laufbahn selbst in die Hand zu nehmen. Auch die öffentlichen Haushalte werden entlastet, da betroffene Mitbürger aus dem sozialen Netz genommen werden. Schließlich entstehen im betreuenden Bereich neue Arbeitsplätze."

 

Umweltministerium unterstützt Schulen des Saarpfalz-Kreises im Rahmen der Aktion "KlasseSchule" mit 75 000 Euro


Das saarländische Umweltministerium gewährt für denkmalschutzrelevante Sanierungsarbeiten am Von der Leyen-Gymnasium in Blieskastel als Lerninhalte für Umweltgeschichte in den Fächern Bildende Kunst, Politik und Geschichte eine Zuwendung in Höhe von 35 000 Euro.


Für Sanierungsarbeiten im Schulgebäude und zur ökologischen Herrichtung des Schulhofes als Lerninhalte erhalten die Gesamtschule Gersheim eine Unterstützung in Höhe von 25 000 Euro und die Gesamtschule in Bexbach eine Zuwendung in Höhe von 15 000 Euro.

"KlasseSchule" so heißt kurz und griffig das Förderprogramm zur ökologischen Rundum-Sanierung von Schulgebäuden. Aus dem Programm können Schulen erhebliche Fördergelder erhalten, wenn sie sich bereit erklären, ihre Gebäude und das Schulumfeld ökologisch fit zu machen. Das können beispielsweise Maßnahmen im Energiebereich sein wie Wärmedämmung von Wänden, Dach und Fenster, der Einsatz von Heizungsanlagen mit Brennwerttechnik und anderes mehr. Im Bereich Wasser bietet sich der Einbau von Spararmaturen, Regenwasserversickerung, Entsiegelung oder auch Dachbegrünung an. KlasseSchule beinhaltet aber auch das Schulumfeld, so dass auch der Schulgarten oder die Pflanzung heimischer Bäume und Sträucher in Frage kommen.

 

Realisierung des Ferienparks am Bostalsee zeichnet sich ab


Der europäische Marktführer für Ferienparks und die Projektgesellschaft Bostalsee haben in einem "Letter of intent" vereinbart, die Voraussetzungen für einen Ferienpark am Bostalsee zu prüfen, um bei positivem Ergebnis das Vorhaben zu realisieren.


Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi bestärkte den St. Wendeler Landrat Franz-Josef Schumann, als Aufsichtsratsvorsitzenden der Projektgesellschaft Bostalsee und den Nohfelder Bürgermeister Andreas Veit als seinen Stellvertreter zügig auf die seit einem Jahrzehnt angestrebte touristische Leitinvestition hinzuarbeiten. Das Saarland ist bereit, die Erschließung des 55 ha großen Ferienparks Bostalsee mit Mitteln zur Unterstützung der touristischen Infrastruktur zu fördern. Für die Prüfungs- bzw. Planungsphase sind 6 bzw. 12 Monate vereinbart. Für diese Zeit haben sich die Vertragspartner Exklusivität und Vertraulichkeit zugesichert.
In dem vereinbarten Zeitfenster sollen in mehreren Schritten alle Rahmenbedingungen geschaffen werden, um mit der Bebauung beginnen zu können. Nach Vorliegen des rechtskräftigen Bebauungsplans und dem Abschluss des Bodenordnungsverfahrens ist nun mit dem "Letter of intent" ein wichtiger Schritt zur Realisierung des Park Resort Bostalsee unterzeichnet worden. "Mit der Förderzusage des Landes, den bisher geschaffenen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der durch die Fa. SARCON vorbereiteten Projektentwicklung sind die Chancen zum Bau des Park Resort jetzt als realistisch einzustufen", so Rudolf Müller, Geschäftsführer der LEG Saar und Heinz-Peter Klein, Geschäftsführer der Projektgesellschaft.

Mit Saphir gegen Jugendarbeitslosigkeit - Land will ESF-Gelder optimieren


Mit einem neuen Eingliederungsprogramm will das Land jetzt die Arbeitslosigkeit von Menschen unter 25 Jahren verringern und ältere Menschen wieder beschäftigen. Dafür sollen Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds bereitgestellt werden.


Staatssekretär Dr. Christian Ege stellte das gemeinsame Programm von Land und ARGEN "Saphir" am Montag (3.7.2006) bei der Landrätekonferenz vor.
Saphir hat verschiedene Programmteile. Mit dem Programmteil STABIL sollen Jugendliche mit problematischem sozialem Hintergrund stabilisiert und so an den Arbeitsmarkt herangeführt werden. Es hat verschiedene Phasen, zu denen auch die Heranführung an den Hauptschulabschluss und die Vermittlung in Ausbildungsstellen gehört. Die Förderdauer beträgt im Schnitt 12 Monate. Der Europäische Sozialfonds soll bis zu 50 Prozent der Kosten finanzieren. Die Personalkosten für dieses sehr aufwändige Eingliederungskonzept soll durch den Einsatz von ABM-Kräften verringert werden. Ziel ist, insbesondere älteren Arbeitsnehmern durch Mitarbeit in dem Eingliederungsprojekt selbst eine neue Chance zu geben, aus der Hartz IV-Falle rauszukommen.
Ein weiterer Programmteil von Saphir ist PROFUND. Ab September 2006 sollen dadurch bis zu 500 Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr außerhalb der betrieblichen Ausbildung gefördert werden. Ziel ist es, einen Teil der Teilnehmer in den weiteren Ausbildungsjahren in Betriebe auf dem 1. Arbeitsmarkt zu integrieren. Bereits laufende Projekte haben gezeigt, dass die Hälfte der Teilnehmer in reguläre Ausbildungsstellen vermittelt werden konnten.
Ege: "Saphir mit den Programmteilen Stabil, Profund und ABM für ältere Arbeitnehmer optimiert den Einsatz von ESF-Geldern und bietet vielen Menschen eine Chance, wieder im ersten Ausbildungs- und Arbeitsmarkt Fuß zu fassen."

 Jugend- und Familienministerin Kramp-Karrenbauer bewilligt weiteren Zuschuss für Kinderarmutsprojekte in Saarbrücken


Die Arbeit des zunächst auf drei Jahre angelegten Modellprojektes zur Bekämpfung der Auswirkungen von Kinderarmut in Saarbrücken kann weitergehen. Ein Bewilligungsbescheid von je 16.500,- wurde den beiden Projektträgern anlässlich der Vorstellung des Abschlussberichtes über die Modellphase am 04. Juli im Kinderhaus Malstatt durch einen Vertreter von Jugend- und Familienministerin Kramp-Karrenbauer überreicht.


Damit können das Diakonische Werk an der Saar am Projektstandort Malstatt und die Paritätische Gesellschaft für Gemeinwesenarbeit am Standort Alt-Saarbrücken ihre im Mai 2003 begonnene Arbeit zunächst bis zum Jahresende 2006 fortsetzen. Ursprünglich sollte das Modellprojekt zum 30. April 2006 auslaufen. Doch bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt wurde vom Ministerium signalisiert, dass das Projekt unter bestimmten Voraussetzungen auch weiterhin finanzielle Unterstützung erhalten könne. Diese Voraussetzungen sind nun umgesetzt worden, denn während in der Modellphase ausschließlich das Land dieses Projekt gefördert hatte, ist jetzt in die Folgefinanzierung auch der Stadtverband Saarbrücken im Rahmen seiner Zuständigkeit als örtlicher Träger der Jugendhilfe eingebunden. Darüber hinaus haben sich die beiden Projektträger auch intensiv und mit nicht geringem Erfolg um Spendengelder bemüht. So ist der Fortbestand des Projektes zunächst bis zum Jahresende 2006 gesichert.

Für das angestrebte Folgeprojekt, das zum Januar 2007 mit modifizierter Aufgabenstellung unter dem Titel "Freiraum für Prävention" anlaufen soll, werden gegenwärtig die Weichen gestellt. Das Land hat auch hier bereits seine Bereitschaft zur Mitfinanzierung bekundet.

Die bundesweit wachsende Brisanz der Thematik der Kinderarmut und die bisherigen guten Ergebnisse der beiden Projektstandorte waren ausschlaggebend für die Entscheidung des Ministeriums, das Projekt auch weiterhin zu finanzieren.
Von der Arbeit der beiden Träger und den auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Menschen im Stadtteil zugeschnittenen Angebote der Projektmitarbeiter/-innen profitieren in erster Linie die Kinder, aber auch ihre Eltern und die gesamte Familie. So werden zwar nicht die materiellen Bedingungen der von Armut betroffenen Familien wesentlich verbessert, aber die vielfältigen negativen Auswirkungen der Armut deutlich abgemildert, sei es im sozialen, kulturellen oder gesundheitlichen Bereich und insbesondere auch im Bereich der Bildung, die als Schlüssel zum Entkommen aus der vererbten Armut gilt.

Spatenstich für Freiwillige Ganztagsschule an der Johannes-Grundschule in Schmelz-Hüttersdorf


Erweiterungsbau ermöglicht optimales Bildungs- und Betreuungsangebot am Nachmittag

Kultusminister Jürgen Schreier gab heute (4.7.06) den Startschuss für den Um- und Erweiterungsbau der Freiwilligen Ganztagsschule an der Johannes-Grundschule in Schmelz-Hüttersdorf.


Für die umfangreiche Baumaßnahme hat die Gemeinde Schmelz einen Bewilligungsbescheid in Höhe von rd. 550.000 Euro erhalten.

Das Geld stammt aus Mitteln des Investitionsprogramms "Zukunft, Bildung und Betreuung" (IZBB). Aus diesem Programm sind bisher über 5,7 Mio. Euro in den Landkreis Saarlouis geflossen. Kreisweit wurden damit Projekte an 44 Schulstandorten gefördert. Kultusminister Jürgen Schreier: "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges politisches Ziel der Landesregierung und genießt für uns höchste Priorität. Insbesondere im Bereich der Grundschulen ist es unser Ziel, flächendeckend ein wohnortnahes Ganztagsschulangebot anzubieten. Schon heute schneidet das Saarland im Vergleich der Bundesländer hervorragend ab. Kein anderes Land verfügt über ein dichteres Betreuungsnetz als das Saarland."

"Zusammen mit den in der Freiwilligen Ganztagsschule eingebrachten Lehrerstunden betragen die jährlichen Personalkosten des Landes für die nachunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangebote rd. 4,1 Mio. Euro. Die Eltern können sicher sein, dass ihre Kinder in der Freiwilligen Ganztagsschule gut aufgehoben sind und dass ein attraktives Bildungs- und Betreuungsangebot besteht", so der Minister.

Eine Nachmittagsbetreuung wird überall dort angeboten, wo Bedarf besteht - flächendeckend, flexibel und wohnortnah. Inzwischen gibt es landesweit an 151 von 189 Grundschulstandorten und an 14 von 15 Gesamtschulen ein Ganztagsangebot. Bei den Erweiterten Realschulen ist ein Versorgungsgrad von 65 Prozent erreicht, bei den Gymnasien sind es knapp 80 Prozent. Rund 220 dieser Schulstandorte wurden mit IZBB-Mitteln gefördert.

An der Johannes-Grundschule entsteht ein Erweiterungsbau, der das Schulhaus und den angrenzenden Pavillon verbindet. Der Pavillon wird im Bestand so umgebaut, dass ein Raumkonzept für die Bedürfnisse des nachunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangebotes realisiert wird. Die behindertengerechte Ausstattung ermöglicht zukünftig auch die Aufnahme von Kindern mit Gehbehinderungen. Das Gebäude ist zweigeschossig. Im Untergeschoss befinden sich die Verteilerküche mit Speisesaal, ein Gruppen- und Kreativraum sowie ein Bewegungsflur. Im Erdgeschoss werden zwei Gruppen- bzw. Hausaufgabenräume, ein Ruheraum, eine Bibliothek/Mediothek, ein Besprechungszimmer sowie ein Bewegungsflur eingerichtet.

Im überdachten Zwischenbau, der beide Gebäude zukünftig verbindet, sind die sanitären Anlagen und ein behindertengerechter Personenaufzug integriert.

In unmittelbarer Nachbarschaft der Johannes-Grundschule befindet sich die Kindertagesstätte Tabaluga in Trägerschaft der Gemeinde, so dass am Standort Hüttersdorf ein Betreuungsangebot vom Kleinkindalter bis hin zum Ende des Grundschulalters vorgehalten wird. Maßnahmeträger der Freiwilligen Ganztagsschule ist das DRK - Kreisverband Saarlouis.

Im Landkreis Saarlouis besuchen derzeit über 1.500 Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen Angebote des nachunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangebotes. Von den 67 Schulen im Landkreis Saarlouis (38 Grundschulen, 12 Erweiterte Realschulen, 2 Gesamtschulen, 6 Gymnasien, 9 Schulen für Behinderte) bieten 19 Grundschulen ein Betreuungsangebot bis 14 Uhr an, 43 Schulen (24 Grundschulen, 6 Erweiterte Realschulen, 2 Gesamtschulen, 6 Gymnasien, 5 Schulen für Behinderte) ein nachunterrichtliches Bildungs- und Betreuungsangebot bis 16 Uhr.

Saarland ist das Land der Leseratten


75 Prozent der weiterführenden Schulen beteiligen sich am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels


Rund 75 Prozent aller weiterführenden Schulen im Saarland haben sich in diesem Jahr am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels beteiligt. "Das Saarland belegt damit bundesweit den ersten Platz, weit vor dem zweitplatzierten Hessen mit einer Beteiligungsquote von rund 63 Prozent", betonte Kultusminister Jürgen Schreier am heutigen Mittwoch (28.06.2006). Im Rahmen einer Feierstunde in der Gesamtschule Wadgassen zeichnete er insgesamt 60 weiterführende Schulen mit dem Plexiglasschild "Lesende Schule" aus. Diese Ehrung erhalten die Schulen, die sich mit allen sechsten Klassen am Wettbewerb beteiligen.


Besonders erfreut zeigte sich der Kultusminister darüber, dass er in diesem Jahr acht Schulen mehr auszeichnen konnte als 2005. "Die Zahlen belegen eindrucksvoll: in saarländischen Schulen wird die Bedeutung von Vorlesewettbewerben für die Lesemotivation der Schülerinnen und Schüler erkannt. In immer mehr Schulen wird ein kultur- und lesefreundliches Milieu geschaffen", so Jürgen Schreier.

Er verwies darauf, dass der Wettbewerb auch Hinweise darauf gebe, was gerne gelesen werde. "Die Schülerinnen und Schüler lassen sich auch von dicken Büchern nicht abschrecken, vorausgesetzt sie sind phantasievoll und gut geschrieben. Dies sollte auch bei der Auswahl der Klassenlektüre bedacht werden."

Kultusminister Jürgen Schreier dankte allen Lehrerinnen und Lehrern, die sich für diesen Wettbewerb engagiert hatten. Als Anerkennung für ihre Teilnahme mit allen sechsten Klassen am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zeichnete der Kultusminister die Schulen jeweils mit einer Urkunde und mit einem Plexiglasschild, das im Schulgebäude befestigt werden kann, aus.

 

 

Erich-Kästner-Grundschule in Holz mit modernem Ganztagsangebot


Um- und Ausbau ermöglicht optimales Bildungs- und Betreuungsangebot am Nachmittag

Kultusminister Jürgen Schreier weihte heute (28.6.06) die neuen Räume der Freiwilligen Ganztagsschule an der Erich-Kästner-Grundschule in Heusweiler-Holz ein.


Für den Um- und Ausbau des Bildungs- und Betreuungsangebotes am Nachmittag hat die Gemeinde Heusweiler insgesamt drei Bewilligungsbescheide in Höhe von zusammen rund 143.000 Euro erhalten.

Das Geld stammt aus Mitteln des Investitionsprogramms "Zukunft, Bildung und Betreuung" (IZBB). Aus diesem Programm sind bisher über 10,7 Mio. Euro in den Stadtverband Saarbrücken geflossen. Im Stadtverband wurden damit Projekte an 74 Schulstandorten gefördert. Kultusminister Jürgen Schreier: "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges politisches Ziel der Landesregierung und genießt für uns höchste Priorität. Insbesondere im Bereich der Grundschulen ist es unser Ziel, flächendeckend ein wohnortnahes Ganztagsschulangebot anzubieten. Schon heute schneidet das Saarland im Vergleich der Bundesländer hervorragend ab. Kein anderes Land verfügt über ein dichteres Betreuungsnetz als das Saarland."

"Zusammen mit den in der Freiwilligen Ganztagsschule eingebrachten Lehrerstunden betragen die jährlichen Personalkosten des Landes für die nachunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangebote rd. 4,1 Mio. Euro. Die Eltern können sicher sein, dass ihre Kinder in der Freiwilligen Ganztagsschule gut aufgehoben sind und dass ein attraktives Bildungs- und Betreuungsangebot besteht", so der Minister.

Eine Nachmittagsbetreuung wird überall dort angeboten, wo Bedarf besteht - flächendeckend, flexibel und wohnortnah. Inzwischen gibt es landesweit an 151 von 189 Grundschulstandorten und an 14 von 15 Gesamtschulen ein Ganztagsangebot. Bei den Erweiterten Realschulen ist ein Versorgungsgrad von 65 Prozent erreicht, bei den Gymnasien sind es knapp 80 Prozent. Rund 220 dieser Schulstandorte wurden mit IZBB-Mitteln gefördert.

Damit die Erich-Kästner-Grundschule in Holz ein nachunterrichtliches Bildungs- und Betreuungsangebot einrichten konnte, wurde die ehemalige Hausmeisterwohnung für die Bedürfnisse der Freiwilligen Ganztagsschule um- und ausgebaut. Es stehen ab sofort moderne Klassen- und Funktionsräume zur Verfügung, die auch am Nachmittag beispielsweise für Arbeitsgemeinschaften genutzt werden können. Neben der Baumaßnahme, die mit 102.600 Euro bezuschusst wurde, erhielt der Schulträger noch einen Bewilligungsbescheid für die Anschaffung von Bücherpaketen (5.400 Euro) und für die Ausstattung der neuen Betreuungsräume (rd. 34.900 Euro) aus dem IZBB-Programm. Maßnahmeträger der Freiwilligen Ganztagsschule ist die Ausbildungs- und Beschäftigungsförderungs-Gesellschaft (ABG) Riegelsberg-Heusweiler.

Im Stadtverband Saarbrücken besuchen derzeit über 2.500 Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen Angebote des nachunterrichtlichen Bildungs- und Betreuungsangebotes. Von den 102 Schulen im Stadtverband Saarbrücken (60 Grundschulen, 14 Erweiterte Realschulen, 5 Gesamtschulen, 11 Gymnasien, 10 Schulen für Behinderte, 2 Waldorfschulen) bieten 35 Grundschulen ein Betreuungsangebot bis 14 Uhr an, 76 Schulen (44 Grundschulen, 12 Erweiterte Realschulen, 5 Gesamtschulen, 7 Gymnasien, 7 Schulen für Behinderte, 1 Waldorfschule) ein nachunterrichtliches Bildungs- und Betreuungsangebot bis 16 Uhr.

 

 

"Zertifikate für Computer-Xperten"


Erfolgreiche Absolventen erhalten European Computer Passport

Die ersten erfolgreichen Absolventen der XPert-Kurse an Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen des Stadtverbandes Saarbrücken erhielten heute (28.6.06) im Saarbrücker Schloss ihre Zertifikate aus den Händen von Kultusminister Jürgen Schreier, Stadtverbandspräsident Michael Burkert und dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung Europrofession, Rudolf Schäfer.


Rund 170 Schülerinnen und Schüler von elf Erweiterten Realschulen und Gesamtschulen im Stadtverband Saarbrücken hatten sich über einen Zeitraum von zwei Schuljahren die Kenntnisse und Fertigkeiten, die für eine erfolgreiche Teilnahme an den drei XPert-Basisprüfungen notwendig sind, erarbeit. Die notwendigen Kurse zum Erwerb des IT-Zertifikates "XPert - European Computer Passport" der Volkshochschulen wurden bereits im Schuljahr 2004/05 an den Schulen eingerichtet.

Nach erfolgreichem Abschluss der drei Pflichtmodule "Grundlagen der EDV", "Textverarbeitung Basics" und "Internet Basics" erreichten die Schülerinnen und Schüler den Abschluss zum "European Computer Passport Xpert".

"Das Anforderungsprofil an Schulabgänger ist gewachsen", betonte Kultusminister Jürgen Schreier. "Bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sind neben der schulischen Qualifikation längst branchenübergreifende Kernkompetenzen entscheidend. Neben Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit und Durchhaltevermögen gehört dazu auch der sichere Umgang mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Gute Chancen hat, wer über diese Kompetenzen verfügt, bessere, wer diese Kompetenzen schon bei der Bewerbung belegen kann."

Die Projektleitung für die XPert-Kurse liegt bei der Volkshochschule des Stadtverbandes Saarbrücken, die auch die Zertifizierungen vornimmt. Erwünschter Nebeneffekt im Sinne lebenslangen Lernens ist der frühzeitige Kontakt von Schülerinnen und Schülern mit der Volkshochschule.

"Durch den Erwerb des Europäischen Computerpasses Xpert stellen die Schüler umfassende Kenntnisse und praktische Fertigkeiten mit gängigen Anwendungsprogrammen im Office-Bereich unter Beweis, wie sie im privaten und öffentlichen Dienstleistungs-, kaufmännischen und Verwaltungsbereich heute unumgänglich sind", führte Stadtverbandspräsident Michael Burkert aus. "Mit der Volkshochschule Stadtverband Saarbrücken liegt die methodisch-didaktische Begleitung des Projekts sowie die Abwicklung der Prüfungen bei einem erfahrenen Träger der Erwachsenbildung der Region, der für Praxisnähe und Handlungsorientierung der dargebotenen Lerninhalte steht. Den teilnehmenden Schülern eröffnen sich durch diese Projektstruktur in einer frühen Phase Perspektiven lebenslangen Lernens."

Die Finanzierung der Kurse und Arbeitsmaterialien erfolgt durch das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft, unterstützt durch Fördermittel des Europäischen Sozialfonds. Die Prüfungsgebühren werden von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zur Hälfte selbst getragen, die Finanzierung des Restanteils hat die Stiftung Europrofession übernommen. Eine Fortsetzung des Projekts ist geplant.

Schulministerium duldet keine Prügel


Beschwerde gegen Beschluss des Verwaltungsgerichts


Gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes des Saarlandes vom 22.06.2006, der Herz-Jesu-Realschule den weiteren Schulbetrieb zu ermöglichen, legt das Kultusministerium Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht ein.


Die Schulbehörde bleibt dabei: Wegen wiederholter körperlicher Züchtigung soll die Herz-Jesu-Schule zum 1.8.2006 den Betrieb einstellen und ihr untersagt bleiben, erneut Schüler aufzunehmen.

Während das Verwaltungsgericht in der Begründung seines Beschlusses derzeit nur eine geringe Gefahr sieht, dass an dieser Schule weiter geprügelt wird, schließt sich das Ministerium dieser Auffassung nicht an. Es sieht weiterhin besondere Gefahrenmomente für die körperliche Unversehrtheit der Schüler an dieser Schule. Dass Milde, Nachsicht und weiteres Zuwarten nicht fruchten, beweisen die Vorfälle auch noch nach der Abmahnung des Don-Bosco-Schulvereins verbunden mit der Drohung, im Wiederholungsfall die Schule zu schließen. Trotzdem hatte ein Lehrer bei drei Schülern kräftig zugeschlagen. Die Staatsanwaltschaft hat gegen ihn jetzt Strafbefehl beantragt.

 

 

Umfrage zur Berufswahl - Selbstverwirklichung auf Platz 1

Köln, 22. Juni 2006 Wovon machen Jugendliche ihre Berufswahl abhängig?

Diese Frage stellte das Studien- und Ausbildungsportal Einstieg Abi Online rund sechs Wochen lang seinen Usern. Das Ergebnis der Umfrage ist eindeutig: Für jeden Zweiten (53 Prozent) steht die Selbstverwirklichung an erster Stelle, gefolgt von der Chance auf eine Anstellung mit 16,8 Prozent und den Verdienstmöglichkeiten mit 15,5 Prozent. An vierter Stelle folgen die Aufstiegsmöglichkeiten (11,2 Prozent). Für nur 3,4 Prozent ist hingegen ausreichend Freizeit besonders wichtig. Teilgenommen an der Umfrage haben im Mai und Juni 2006 rund 230 Jugendliche.

Ähnliche Prioritäten haben laut Denis Buss, Leiter des Einstieg Beratungscenters, die Abiturienten, die seine Workshops zur Studienwahl und Berufsorientierung besuchen. Sinnvoll sei es daher, sich nach der Schule eine kleine Auszeit einzuräumen oder Erfahrungen durch Work and Travel-Aufenthalte im Ausland oder durch Praktika in verschiedenen Berufsbereichen zu sammeln. Der Blick über den Tellerrand ermögliche den Zugang zu den eigenen Talenten. Für Maja Gawaz, Abiturientin aus Münster und noch auf der Suche nach dem richtigen Ausbildungsweg, ist die Meinung von Freunden und Familie besonders wichtig. Sie stellt fest: Erst durch meine Freunde bin ich wirklich darauf aufmerksam geworden, dass meine Talente im künstlerischen Bereich liegen. Ich male gerne und möchte, dass mir mein Beruf später Spaß macht, daher informiere ich mich gerade über die Möglichkeiten, Architektur oder Textildesign zu studieren.

Weitere Informationen und tagesaktuelle News rund um Ausbildung, Studium

und Beruf gibt es online unter: http://www.einstieg.com/schueler/

 

Neues Softwareprojekt an beruflichen Schulen

Insgesamt 16 berufliche Schulen im Saarland beteiligen sich an einem neuen Unterrichtsprojekt, in dem die Softwareprodukte "Mediator 8.0 PRO" und "OpenMind 2 PRO" der Firma Matchware eingesetzt werden. Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath und Morten Frank Mogensen, Matchware Deutschland, unterzeichneten eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.


Mit finanzieller Unterstützung des Landes erhalten die beteiligten Schulen zu vergünstigten Kosten Schulversionen der Softwareprodukte, die auf allen schulischen Rechnern installiert und genutzt werden können. Im Gegenzug verpflichten sich die Schulen, im ersten Halbjahr des Schuljahres 2006/07 jeweils ein Unterrichtsprojekt mit Mediator und OpenMind durchzuführen und die Projektergebnisse an das Kultusministerium weiterzugeben. Die Programme eignen sich besonders für Fächer mit Lerninhalten zu den Themenbereichen "Einsatz von digitalen Medien" sowie "Arbeits- und Präsentationstechnik".

Die Kooperationsvereinbarung sieht außerdem vor, die Projektergebnisse der Schulen an Matchware weiterzugeben. Matchware ist berechtigt, die Projektergebnisse für Vorführzwecke zu verwenden. Die Projektergebnisse werden von Matchware auf einer interaktiven CD-ROM oder DVD zusammengestellt und den beteiligten Schulen wieder zur Verfügung gestellt. Matchware führt außerdem kostenlos am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) vorbereitende Lehrerfortbildungsveranstaltungen durch.

 

"CUT" - das neue Musical-Projekt des Arnold-Janssen-Gymnasium St. Wendel

St. Wendel. „CUT“ ist der Titel des neuen Musicals des Arnold-Janssen-Gymnasium St. Wendel, das am Donnerstag, 18. Mai 2006 um 20 Uhr im Saalbau St. Wendel uraufgeführt wird. Das Textbuch und die Musik sind wie beim letzten Musical von Helmut Grandjean und Stefan Monshausen.

In „CUT“ geht es um eine Gruppe Jugendlicher, die sich zu einer illegalen Geburtstagsparty in einer alten Industriehalle treffen. Wen wundert´s, dass es dabei oft echt krass zugeht. Es erwartet die Zuschauer ein Wechselbad aus Liebe, Spaß und Tragik verschiedener, z.T. erheblich abgefahrener Typen – gespielt, gesungen und getanzt von Schülerinnen und Schülern des AJG.

"Unbeschwert zu sein – das erwartet man von der Jugend. Und zumeist auch von einem Musical. Dass dies nicht immer so sein kann, zeigt unser neues AJG-Musical (Musik: Stefan Monshausen / Text: Helmut Grandjean), das im Frühjahr 2006 im Saalbau St. Wendel das Licht der Bühne erblicken soll.

Nach dem Casting vor den Sommerferien 05 war klar, dass sich ein starkes Ensemble gefunden hat, das die unterschiedlichen Charaktere darstellerisch und gesanglich überzeugend auf die Bühne bringen wird. Im September haben die Proben (Regie: Joachim van Hoof) begonnen. Die Schülerinnen und Schüler haben die ersten Schritte auf der Probebühne in der Aula getan und mit der Einstudierung der Songs (Stefan Monshausen) begonnen.

Ein wesentliches Element der Arbeit wird auch die Choreografie und Einstudierung der Tänze durch Martina Reichwein-Schönfeld sein. Es gab auch schon erste Gespräche über Bühnen- und Kostümgestaltung (Werner Schwarz), deren Ziel es ist, die geheimnisvolle Atmosphäre einer alten Industriehalle zu entwerfen, in der sich eine Gruppe von Jugendlichen zu einer nächtlichen Geburtstagsparty trifft. Sie sind alle schon jetzt für den 18. Mai 2006 eingeladen", so Helmut Grandjean in der Vorbereitungsphase zu dem neuen Musical-Projekt.

Eintrittskarten sind zum Preis von 8 EUR, ermäßigt 5 EUR im Sekretariat des AJG St. Wendel, Telefon (0 68 51) 80 53 00 und an der Abendkasse erhältlich. Infos auch unter www.ajg-wnd.de. Veranstalter ist das Arnold-Janssen-Gymnasium St. Wendel in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt St. Wendel.

 

Schwule und Lesbenverband zum Katholikentag
Gerechtigkeit vor Gottes Angesicht
Wann auch für Schwule und Lesben?

Im Mai findet der Katholikentag unter dem Motto „Gerechtigkeit vor Gottes Angesicht“ statt. Der Lesben- und Schwulenverband Saar (LSVD) fordert zu diesem Anlass Gerechtigkeit auch für Schwule und Lesben in der katholischen Kirche. Mit einer Plakataktion zum Katholikentag macht der LSVD auf vielfältige Diskriminierung in der katholischen Kirche öffentlich aufmerksam.

Aktuell droht die katholische Kirche allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Disziplinarmaßnahmen bis hin zur Entlassung an, wenn sie eine Eingetragene Partnerschaft eingehen. Dies betrifft die Kindergärtnerin, LehrerInnen und sogar den Krankenwagenfahrer eines katholischen Krankenhauses.
So hat der Trierer Bischof Marx einer Lehrerin die Erlaubnis zum Erteilen des katholischen Religionsunterrichtes an einer staatlichen Schule in Trier entzogen, weil sie eine Eingetragene Partnerschaft eingegangen ist und somit gesellschaftliche Verantwortung für ihre Partnerin übernommen hat. Die Lehrerin unterrichtet seitdem Ethik. Um Solidarität mit ihrer Lehrerin zu demonstrieren besucht die Klasse aus Protest gegen die bischöfliche Entscheidung jetzt das Fach Ethik und nicht mehr den katholischen Religionsunterricht. Ein Eigentor für Bischof Marx.

Neuerdings verweigert die katholische Kirche Schwulen die Priesterweihe. Außerdem hat die katholische Kirche zu Beginn dieses Jahres in Rom eine Konferenz zu der Frage abgehalten, wie weltweit die staatliche (!) Anerkennung schwuler und lesbischer Partnerschaften verhindert werden kann.

Der LSVD Checkpoint in der Mainzerstr. 44 hat während des Katholikentages von Donnerstag bis Sonntag täglich von 16 bis 22 Uhr geöffnet und veranstaltet zwei Diskussionsveranstaltungen mit Philipp Braun, Bundessprecher des LSVD und Generalsekretär der ILGA spricht zum Thema „Die Diskriminierung Homosexueller durch den Vatikan auf internationaler Ebene“ am Mittwoch, 24.Mai 20 Uhr und Manfred Bruns, Bundesanwalt a.D. und Bundessprecher des LSVD, am Freitag, 26. Mai 20 Uhr zum Thema „Diskriminierung von Lesben und Schwulen zwecks Förderung von Ehe und Familie“.
Alle Veranstaltungen sind öffentlich. Der LSVD-Saar freut sich Besucherinnen und Besucher des Katholikentages, und alle Interessierten in unserem Kommunikationszentrum, sowie bei den Veranstaltungen begrüßen zu können.

 

WM royal: Afrikanischer Monarch besingt „König Fußball“

Saarbrücken. Kurios, aber wahr: Der afrikanische Regent, König Céhas Togbui Bansah (58), oberster Herrscher von Hohoe Ghana (West-Afrika), schickt sich an, im Vorfeld der am 9. Juni startenden FIFA-WM die Hitparaden mit einem Fußball-Lied zu erobern. Ab morgen ist die die Single des Monarchen auf dem Markt, bestätigt Sylvio Maltha (40), Sprecher von Bansahs saarländischer Plattenfirma „3-w-records“. Bezeichnender Titel des royalen Pop-Schlagers: „König Fußball“.

Der afrikanische Monarch, der im 6000 Kilometer entfernten Hohoe Ghana mehr als 206 000 Untertanen regiert, jedoch die meiste Zeit des Jahres im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen wohnt, habe selbst die Idee für den royalen Fußball-Song gehabt, so Produzent Jürgen Wendling (49). Bansah sei ein „hundertprozentiger Fußball-Fan“ – und habe jahrelang selbst in verschiedenen Vereinen gekickt. Der Party-Schlager „König Fußball“ greife daher die aktuelle Fußball-Begeisterung auf, erinnere aber zugleich voller Respekt an die deutschen Helden von Bern. Zugleich wirbt König Bansah mit seinem Lied für mehr Völkerverständigung. Der Monarch: „Dieser Song wird Grenzen überwinden und Menschen verbinden.“ So wurde „König Fußball“ - obwohl ausschließlich in deutscher Sprache eingesungen - soeben zur offiziellen Fußball-Hymne von Hohoe Ghana, dem Königreich des sympathischen Regenten, ernannt. Bansah: „Ich möchte ein Zeichen dafür setzen, dass Fußball auch für Frieden, Freundschaft und Fairness stehen kann.“

 

Juso Chef Clivot: Ruf nach linkerem Profil der SPD überfällig

Steuererhöhungen sind keine Lösung

Der Vorsitzender der saarländischen Jusos, Michael Clivot, begrüßt die Forderung von führenden saarländischen Sozialdemokraten nach einem linkeren Profil der SPD. Die Forderung, die von den Jusos schon lange gestellt wird, ist überfällig und richtig. Die Rückbesinnung auf sozialdemokratische Grundwerte muss ein wesentlicher Bestandteil der bevorstehenden Programmdebatte sein.

„Es sind zwar viele „Schweinereien“ durch die SPD verhindert worden, von einer klaren sozialdemokratischen Handschrift kann jedoch bei der Regierungsarbeit nicht gesprochen werden. Darüber hinaus ist die Finanzierung des Sozialstaates über Steuern ein Schritt in die falsche Richtung. Dieses Konzept läuft der Bürgerversicherung entschieden entgegen. Wir hatten andere Konzepte von Kurt Beck erwartet.“ so Clivot.

Viel mehr muss über Steuern auf Kapital und Vermögen nachgedacht werden. In den letzten Jahren ist die Belastung der kleinen und mittleren Einkommen gestiegen und die große Steuerreform hat Ihr Ziel verfehlt, doch die Themen Unternehmenssteuer und Vermögenssteuer bleiben unverständlicherweise Tabu. „Wir brauchen mehr Verteilungsgerechtigkeit. Das muss ein Grundpfeiler sozialdemokratischer Programmatik sein.“ ergänzte der Juso-Chef.

Die SPD muss sich tiefgehende Gedanken über ihr Verständnis von Wirtschafts- und Finanzpolitik machen. Die Jusos stimmen der Landtagsabgeordneten Hoffmann-Bethscheider bei ihrer Einschätzung zu, dass diese bisher von neoliberalen Grundsätzen geleitet wurde, auch unter der SPD-geführten Bundesregierung.

So muss sich auch die SPD der Diskussion über eine gerechte Globalisierung stellen. Die Lobby für dieses Thema ist in der SPD noch zu schwach. Welche Folgen neoliberale Globalisierung haben kann, zeigt die aktuelle Diskussion um die Übernahme von Arcelor. Dadurch könnten Tausende Arbeitsplätze in Deutschland und vor allem in Saarland verloren gehen.

Im Berliner Programm steht geschrieben: „In unserer Geschichte wurzeln die Grundwerte des Demokratischen Sozialismus. Sie bilden auch künftig das Fundament unserer Reformpolitik.“ Davon war bisher nur wenig zu spüren. Clivot ruft die Partei dazu auf, die Programmdiskussion ernst zu nehmen und mahnt zur mehr Rücksicht auf die Grundsatzprogramme. „Lippenbekenntnisse in Programme bringen die SPD nicht weiter. Sie muss vermehrt Beschlüsse und Grundsätze in politisches Handeln umwandeln. Nur so kann die SPD eine Volkspartei bleiben und ihre Glaubwürdigkeit zurück gewinnen. Der Demokratische Sozialismus muss das Fundament sozialdemokratische Politik sein.“ so Clivot abschließend.

 

 

Zeltlager in Wiebelskirchen

Der Schäferhundeverein OG-Wiebelskirchen, lädt auch in diesem Jahr wieder alle Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren zum Zeltlager ein.

Es findet vom Freitag den 04.08.2006 bis Sonntag den 06.08.2006 statt. Anmeldungen liegen im Vereinsheim auf dem Steinbacher Berg in Wiebelskirchen aus.

Bei Rückfragen stehen wir unter folgenden Telefonnummern zur Verfügung: 06821/57861 und 06821/52763.

 

 

Jusos fordern mehr Geld für Aufklärungsarbeit im Saarland

Den feigen Mordversuch an einem Deutschen äthiopischer Abstammung in der letzten Woche in Potsdam haben die saarländischen Jusos zum Anlass genommen, ihre Forderungen nach einer verstärkten Auseinadersetzung mit Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus erneut zu bekräftigen. Den Angehörigen des Opfers sprachen sie ihr tief empfundenes Mitgefühl aus und äußerten gleichzeitig die Hoffnung, dass der zweifache Familienvater bald wieder gesund werde.

Gleichzeitig zeigt sich der SPD-Nachwuchs verwundert über den Verlauf der öffentlichen Debatte, in der gerade Politiker der Union mit falschen Aussagen ins Rampenlicht getreten sind. Insbesondere der Versuch von Bundesinnenminister Schäuble, die höhere Verbreitung fremdenfeindlicher Einstellungen in den neuen Bundesländern mit der außenpolitischen Abschottung der DDR zu erklären, zeige wie wenig sich die CDU bislang mit den Ursachen von Fremdenhass und Rassismus auseinandergesetzt habe. Außerdem trage der Hinweis Schäubles, dass auch blonde, blauäugige Deutsche Opfer von Gewalttaten werden, nicht dazu bei, die wirkliche Dimension des Rechtsextremismus zu erfassen. Vielmehr versuche der Innenminister, die Gefahren zu relativieren und nicht in ihrer wahren Größenordnung darzustellen. Problematisch sei ebenfalls, dass die beiden mutmaßlichen Täter als gesellschaftlicher Außenseiter beschrieben werden. Wissenschaftliche Studien zeigen demgegenüber, dass fremdenfeindliche Orientierungen gerade in der ehemaligen DDR weit verbreitet sind. Dies verdeutlichen auf drastische Art und Weise die Wahlergebnisse rechtsextremer Parteien bei den letzten ostdeutschen Landtagswahlen. Mancherorts, insbesondere in Sachsen, sind die Rechtsextremisten sogar schon in der Mitte der Gesellschaft angekommen und gehören zum alltäglichen Erscheinungsbild in Gesellschaft und Parlament.

„Fremdenfeindliche Gewalt ist allerdings kein reines Ost-Phänomen“, betont Marc Brandstetter, stellvertretender Landesvorsitzender der saarländischen Jusos. Auch im Saarland habe die Zahl rechtsextremistisch motivierter Gewalttaten im Laufe des letzten Jahres deutlich zugenommen. Zudem lasse sich bei der NPD ein besorgniserregender Aufwärtstrend feststellen. Nicht nur, dass der saarländische NPD-Landesverband bei Wahlen deutlich besser abschneide als im Bundesdurchschnitt; er habe sich vielmehr an der Spitze der westdeutschen Landesverbände etabliert, wie vier Prozent der Stimmen bei den letzten Landtagswahlen sowie das beste Einzelergebnis aller westlichen Bundesländer belegen. In ihrer Hochburg Völklingen sowie in einigen Stadtteilen Saarbrückens schafften die Rechtsextremisten zudem den Einzug in die Kommunalparlamente, teils mit bedenklich hohen Ergebnissen.

In den Augen der Jusos ist Aufklärung über die Gefahren des Rechtsextremismus und eine offensive Auseinandersetzung mit fremdenfeindlichen Gedankengut noch immer die beste Strategie im Kampf gegen Intoleranz und Gewalt. Deswegen sehen die Nachwuchspolitiker auch die kürzlich gestartete Aufklärungskampagne des saarländischen Innenministeriums als Schritt in die richtige Richtung. „Damit ist ein Anfang gemacht, vielmehr allerdings auch nicht. Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, Initiativen wie dem Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) endlich mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen! Gerade die Tatsache, dass die jugendlichen NDC-Mitarbeiter direkt in die Schulen gehen und vor Ort Aufklärungsarbeit leisten, begründet den Erfolg des Projektes. Durch persönliche Gespräch ist eben doch mehr zu erreichen als durch die Verteilung von Flyern“, berichtet Brandstetter.

Darüber hinaus kündigen die Jusos auch für das Jahr 2006 die Durchführung eines landesweiten „Aktionstages gegen Rechts“ am letzten Schultag vor den Sommerferien (14. Juli) an. „Wir sind zurecht stolz auf dieses Projekt, denn unser Aktionstag hat sich mit Veranstaltungen in Dillingen, St. Wendel, Homburg und Neunkirchen zur größten derartigen Veranstaltung im ganzen südwestdeutschen Raum entwickelt. Neben vielen Bands werden wir auch wieder Ausstellungen, die sich mit dem Nationalsozialismus beschäftigen und Initiativen gegen Rechts präsentieren. So schaffen wir es, den Jugendlichen nicht nur einen guten Start in die Ferien zu ermöglichen, sondern sie auch für dieses heikle Thema zu sensibilisieren, so Brandstetter abschließend.

 

 

Das Saarland wird verkauft

Wir erlauben uns, Sie heute über unser noch inoffizielles Internetprojekt zu informieren, das offiziell am nächsten Samstag, den 01.04.2006, auf der Saarmesse gelauncht und vorgestellt wird.

Eine der schönsten Regionen Deutschlands ist unser Saarland mit einer Fläche von 2.570 km².

Mit der ersten regionalen Mikro Werbeseite www.meinfleckandersaar.de
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Exklusiv für Ihr Unternehmen halten wir ein kostenloses Stück Land
von 1 km² bereit - einzulösen auf der Saarmesse in Halle 1 Stand 118.

 

Erstsemester aufgepasst!

Köln, 27. März 2006 – Eine aktuelle Kurz-Umfrage des Bildungsportals www.einstieg.com macht deutlich: Der überwiegende Teil der Erstsemester plant, sein Studium durch elterlichen Unterhalt und Jobs zu finanzieren. Welche weiteren Einkommensmöglichkeiten sich bieten, darüber informiert die Titelgeschichte „Durchstarten ins Studium“ der gerade erschienenen Einstieg Abi-Ausgabe 2/2006. Das Magazin für Ausbildung und Studium bietet im Leitfaden für Erstsemester erste Hilfe für das neue Leben und Lernen als Student: Ob es um die Entscheidung zwischen Studi-Heim oder WG, Minijob oder Studienkredit geht, hier gibt es die nötigen Hintergrundinfos zu Gesetzeslagen und Verzinsungsraten.

Die März-Ausgabe informiert wie immer über Berufsbranchen, aktuelle Ausbildungstrends und neue Studiengänge. Passend zur Fußball-Weltmeisterschaft finden sich zwei ganze Seiten zur Berufswelt „Sportsponsoring“. Hier sprach Einstieg Abi mit Unternehmens- und Hochschulexperten über den Marketingboom im Sport. Aber auch Praktiker aus anderen Berufsfeldern standen Rede und Antwort: Alexander von Witzleben, Vorstandsvorsitzender von Jenoptik, spricht über die Probleme seines Kon-zerns, Nachwuchskräfte zu finden, Comedian Bernhard Hoëcker offenbart einstige Berufswünsche und Petra Wrede, Fruchtgummi-Designerin bei Haribo, berichtet über die Süßwaren-Entwicklung. Ganz wissenschaftlich geht es in den Campus News zu: Der Artikel „Brotlos glücklich?“ geht den Berufschancen von Geisteswissenschaftlern auf dem aktuellen Arbeitsmarkt nach - denn auf das Philosophiestudium muss nicht zwangsläufig der Taxiführerschein folgen! Wer sein Studium plant, über den Tellerrand schaut, berufliche Erfahrungen sammelt und sich ein Netzwerk an Gleichgesinnten aufbaut, der kann auch als Kultur- und Sprachwissenschaftler Karriere machen.

Einen Themen-Überblick der Ausgabe 2-2006 des Einstieg Abi-Magazins, gibt es unter www.einstieg.com. Bestellen kann man das Heft bei der Einstieg GmbH in Köln unter Telefon 0221/39809-30 oder E-Mail info@einstieg.com.

Einstieg Abi, die Zeitschrift für Ausbildung, Studium und Beruf:
- erscheint dreimal jährlich
- ist marken- und produktwerbefrei
- kostet als Einzelheft 2,90 € (plus Versandkosten), im Jahresabo 13,80 € (inkl. MwSt und Porto)
- Auflage: 160.000 Exemplare
- Vertrieb: kostenlos an rund 3.600 Gymnasien ausschließlich nach schriftlicher Bestellung

 

Clivot: „Wir werden es fordern bis wir umfallen“
Ausbildungspakt gescheitert - Ausbildungsumlage letzte Alternative

Wie gestern das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bekannt gegeben hat, ging die Zahl der Ausbildungsplätze im letzten Jahr um 2,2 % zurück. Das sind sogar 10% weniger als vor 5 Jahren. Damit ist das festgelegte - und noch nicht einmal unglaublich ehrgeizige - Ziel des Ausbilungspaktes zwischen der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft deutlich verfehlt.

Der Vorsitzende der saarländischen Jusos, Michael Clivot, zeigt sich wenig verwundert: „Davor warnen wir seit Monaten. Immer wieder wurde dagegen argumentiert, auch und vor allem seitens der SPD, man müsste die Zahlen abwarten. Nun sind diese Zahlen da und das Scheitern des Ausbildungspaktes steht schwarz auf weiß“.

Aus diesem Grund erneuert Clivot seine Forderung nach der Einführung eines Umlagesystems. Demnach müssten die Unternehmen, die nicht ausreichend ausbilden eine Abgabe zahlen, die ausbildenden Unternehmen zugute kommt. Diese langjährige Forderung zahlreicher Verbände in Deutschland wurde vor 2 Jahren von der CDU verhindert. Als Kompromisslösung wurde dann der „Der nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs“ geschlossen, wonach sich die Wirtschaft verpflichtet 30.000 neue Ausbildungsplätze pro Jahr einzuwerben jedoch ohne Konsequenzen, sollte dieses Ziel nicht erreicht werden.

Noch im Januar zog der Lenkungsausschuss des Paktes eine angeblich positive Bilanz. Doch die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sprechen eine ganz andere Sprache.

„Die Politik hat die Unzuverlässigkeit der Wirtschaft lange genug geduldet. Ziel der Wirtschaft war es zu beweisen, dass sie auch ohne Zwangsmechanismen in der Lage ist, ausreichend Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Diesem Anspruch ist sie nicht gerecht geworden. Daher muss jetzt eine Ausbildungsplatzabgabe als Bundesgesetz her um den jungen Menschen in unserem Land eine Perspektive zu bieten und die Wirtschaft wieder in ihrer Verantwortung zu ziehen. Wir werden es fordern bis wir umfallen.“ so Clivot abschließend.

 

 

Stimmen für die Demokratie
"Aktion Volksabstimmung!" fordert bundesweites Abstimmungsrecht

Das gemeinnützige Unternehmen OMNIBUS startet in diesen Tagen die "Aktion Volksabstimmung!" Mit Aktionskarten werden die Bundestagsabgeordneten aufgefordert, die bundesweite Volksabstimmung ins Grundgesetz aufzunehmen. Das Abstimmungsrecht soll aus den Stufen Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid bestehen. Michael von der Lohe, Geschäftsführer des OMNIBUS, erläutert das Vorhaben: "Unsere gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklung ist auf breiter Ebene von Apathie und Ideenlosigkeit geprägt. Doch spüren immer mehr Menschen im Land der Dichter und Denker, daß sie aufgerufen sind, als Akteur die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Mit der Volksabstimmung können diese Initiativkräfte endlich gesellschaftsgestaltend wirken! Wir lösen den Kreativitätsstau auf."

Für den Fall, daß bis zur nächsten Bundestagswahl das Abstimmungsrecht nicht eingeführt ist, kündigen die Absender der Aktionskarten an, ihre Stimme für die Volksabstimmung einzusetzen. Entweder als Wähler durch die Wahl von Abgeordneten, die sich glaubwürdig und sachkundig für die Volksabstimmung einsetzen. Oder als Nichtwähler durch Zusendung der Wahlbenachrichtigung an den OMNIBUS. Von der Lohe: "Mit der Aktion Volksabstimmung bekunden wir schon heute, daß unsere Stimmen der Demokratie gehören. Je mehr Menschen mitmachen, desto früher ist sie da".

Die Aktionskarten können unter der Telefonnummer 030 - 42 80 43 90 oder per email unter info@omnibus.org bestellt werden. Sie werden in der gewünschten Stückzahl kostenlos zugeschickt und können im Freundes- und Bekanntenkreis verteilt werden.

Mehr Informationen finden Sie unter www.aktion-volksabstimmung.de

 

 

Altersvorsorge: Sparen mit Vater Staat

Mainz, 22.03.2006 (profact) - Wie spare ich sinnvoll? Diese Frage stellen sich immer mehr Deutsche. "Den Kuchen essen und gleichzeitig behalten, das gibt es nicht", meint Bruno Steiner vom Bundesverband Finanz-Planer e.V. (BFP) in Mainz. Der Arbeitgeber und vor allem der Staat fördern die Vermögensbildung allerdings durch vermögenswirksame Leistungen, Steuerersparnisse, Zulagen und Prämien. Diese Unterstützung in sein individuelles Sparkonzept einzubauen, sei aber nicht immer ganz einfach.

"Der Staat unterstützt die Vermögensbildung eines Arbeitnehmers durch die Arbeitnehmersparzulage. Falls der Arbeitgeber nicht den vollen Betrag beziehungsweise keine vermögenswirksamen Leistungen zahlt, kann man vom eigenen Einkommen diesen Anteil aufstocken", so der Finanzexperte. Die staatliche Zulage werde dann auf jeden Fall im Rahmen der Höchstgrenzen geleistet. Steiner erklärt: "Der maximal geförderte Betrag beträgt beim Bausparen 470 Euro pro Jahr. Zusätzlich fördert der Staat die Anlage in Beteiligungswerten, beispielsweise Aktien, Investmentanteile und betriebliche Beteiligungen beim Arbeitgeber. Diese werden bis zu 400 Euro pro Jahr mit einer 18-prozentigen Arbeitnehmersparzulage gefördert."

Die Einkommensgrenzen für diese beiden Sparmöglichkeiten betragen laut Steiner bei Alleinstehenden 17.900 Euro, bei Verheirateten 35.800 Euro anrechenbares Einkommen pro Jahr. Bausparen werde vom Staat zusätzlich gefördert. "Für eine jährliche Einzahlung auf ein Bausparvertragskonto in Höhe von maximal 512 Euro für Alleinstehende beziehungsweise 1024 Euro für Verheiratete wird darauf eine Wohnungsbauprämie in Höhe von 8,8 Prozent gewährt", so Steiner. Hierbei liege die Einkommensgrenze von Alleinstehenden bei 25.600 Euro anrechenbares Einkommen, von Verheirateten bei 51.200 Euro.

Auch die so genannte Riester-Rente ist Steiner zufolge eine attraktive Sparmöglichkeit. Bei diesen Verträgen unterscheide man zwischen der Grundzulage und der Kinderzulage. Die Grundzulage (154 Euro ab 2008) und die Kinderzulage (185 Euro ab 2008 je anrechenbarem Kind) erhielte man einmal pro Jahr, wenn die Voraussetzungen für die Förderung erfüllt sind. Steiner: "Für jeden Sparer ergeben sich durch jährliche, individuelle Änderungen weitere Möglichkeiten in seinem Lebensverlauf. Er muss beziehungsweise kann dann seine Lebens- und Finanzplanung entsprechend flexibel daran anpassen." Die unterstellten Angaben, insbesondere die Wertentwicklung, könnten in der Praxis aber anders aussehen, so dass sich dann zwangsläufig auch das Ergebnis von Berechnungen mehr oder weniger deutlich unterscheidet. "Solche Fragen sollte man immer mit einem Spezialisten erörtern", mahnt Steiner.

Über den Bundesverband Finanz-Planer e.V.

Der Bundesverband Finanz-Planer e.V. (BFP) ist ein Forum für unabhängige Finanz-Experten, die die Grundsätze einer ordnungsgemäßen und fachlich nicht zu beanstandenden Finanzplanung beherrschen und sicherstellen. Mit seiner Philosophie der Qualität statt Quantität ist der BFP bereits seit 20 Jahren aktiv. Seine Mitglieder sind als Dozenten in der Aus- und Weiterbildung bei der IHK, als öffentlich bestellte und zugelassene Gutachter und als Beraterinnen und Berater im Alltag tätig.

Der BFP im Internet: http://www.bundesverband-finanz-planer.de/

 

Neuer interaktiver Mega-Homepage-Baukasten aus dem Saarland - ein Preisbrecher

Ohne Programmierkenntnisse von der alten statischen Homepage auf eine interaktive suchmaschinenoptimierte Homepage (Portal) umsteigen und dabei viel Geld sparen

Saarbrücken (rg/ 05.01.2006) - Die Niederlassung Deutschland der YIPI-Corp., einem amerikanischen Software- und Internet-Medienhaus mit Sitz in Saarbrücken, hat eine neue Generation von preiswerten Internet-Portalen (Homepage-Baukasten) entwickelt, die WebSTAR-line.

Mit dieser Portal-Software ist auch jeder Laie in der Lage, den eigenen interaktiven Internet-Auftritt leicht, schnell und individuell zu gestalten, ganz ohne Programmierkenntnisse. Der Innovation aus dem Saarland liegt ein modularer Portal-Aufbau in Form eines Content-Management-Systems(CMS)zugrunde, der es dem Anwender ermöglicht, einzelne der 26 Bausteine einfach zu- oder abzuschalten, z. B. einen Veranstaltungskalender oder die Online-Foren. Die Einrichtung des Portals ist tatsächlich leicht und schnell auszuführen. Und das ohne den bisher notwendigen und oft sehr teuren Web-Designer. Den kann man ab sofort einsparen, nebst oft weit überhöhten Host-Gebühren.

„WebSTAR 3.0“, so der Name der Portal-Familie, könnte in der Tat Nomen für ein Omen im Internet sein. Ein neuer „Star“ im Web mit nahezu unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten. Als Internet - Community, WebLOG, private Homepage, Unternehmens-Portal oder Online-Journal, ist es ausgereift und offen für alle technischen Innovationen. Natürlich kann der Anwender mit eigenen HTML-Fähigkeiten das Portal um viele Ebenen und Funktionen problemlos erweitern.

Das Portal ist – je nach Anforderung des Benutzers – in vier verschiedenen Versionen verfügbar und auf Wunsch mit professionellem Online-Shop-System ausgestattet. Die Portal-Lizenz ist online bereits ab 49 Euro/ monatlich zzgl. gesetzl. MwSt. zu haben. Es gibt auf dem Software-Markt derzeit wohl keine günstigere Basis für einen interaktiven Internet-Auftritt.

http://www.yipi-webstar.de

Seriosität und Zuverlässigkeit der Entwicklung ist man ja aus dem Hause YIPI gewohnt. Über 1800 Unternehmen wurden in den letzten 10 Jahren von YIPI auf Ihren Weg ins Internet begleitet. Insbesondere Firmen und Gewerbetreibende dürften von dieser Form eines eigenen interaktiven Internet-Auftritts profitieren. begleitet. Das WebSTAR-Demo-Portal finden Sie unter oben angegebenem Link.

 

Alle Zeichen auf Zukunft bei "respect our future" 2006
Die Jugendmesse der Aktion Mensch lädt zum kreativen Ausprobieren ein.

Was wünsche ich mir für meine Zukunft? Welche Talente habe ich? Wo kann ich mich engagieren? Die Wege in die Zukunft sind vielfältig, eins jedoch ist sicher: Jeder kann sein Leben aktiv gestalten. "respect our future", die nicht-kommerzielle Jugendmesse der Aktion Mensch, bietet ihren Besuchern am 17. und 18. März 2006 wieder umfangreiche Möglichkeiten, Erfahrungen zu sammeln und Impulse für die eigene Zukunft mit nach Hause zu nehmen. Den Messebesucher erwarten im Landschaftspark Duisburg-Nord auf über 6.000 Quadratmetern überraschende Einblicke, außergewöhnliche Aktionen und interessante Workshops zu folgenden Themen: Identität, Beruf und Chancen, Kreativität, Medien, Technik und Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, Mode und Style, Musik und Literatur. Die Aktion Mensch realisiert die Jugendmesse gemeinsam mit über 50 bundesweit agierenden Kooperationspartnern aus dem sozialen und öffentlichen Raum; zum Teil bieten die Partner gemeinsame Aktionen an.

Bei "respect our future" zählen Kreativität und Spaß am Ausprobieren, die Auswahl an interaktiven Angeboten ist groß: So können Messebesucher, die von ihrer ersten eigenen Wohnung träumen, tapezieren üben und lernen, Lampen und Regale anzubringen. Wo und wie der Fußball rund gemacht wird, erfahren Jugendliche in einem Workshop und nähen dort ihren eigenen Ball aus fair gehandeltem Material. Der Workshop "Lust auf schlank?" fragt nach Sinn und Unsinn von Diätprodukten, und Job-Praktiker helfen bei der Frage: Lieber Star werden oder doch eine Ausbildung machen? Außerdem können die Messebesucher selbst Klamotten entwerfen und nähen, Musikinstrumente testen oder den individuellen Klingelton fürs Handy selbst komponieren. Einmal eine andere Perspektive einnehmen - wer sich auf die "ways of respect" begibt, kommt mit Anderen ins Gespräch, und im "Dialog im Dunkeln" lässt sich im lichtlosen Raum die Welt neu erfahren. Auch Live-Musik kommt auf der Jugendmesse nicht zu kurz.
So werden an beiden Tagen jeweils um 18 Uhr Top Acts auftreten. Am Freitag rockt die angesagte Hamburger Band "Revolverheld" und am Samstag ist mit "Brothers Keepers trifft die Firma" ein prominenter Zusammenschluss von HipHop-, Soul- und Reggaekünstlern zu Gast auf der respect-Bühne.

"respect our future", die Jugendmesse der Aktion Mensch, findet am Freitag, 17. März, und Samstag, 18. März 2006, im Landschaftspark Duisburg-Nord statt. Öffnungszeiten sind jeweils von 9 bis 19 Uhr. Der Eintrittspreis im Vorverkauf beträgt 2 Euro pro Person, für Gruppen ab 5 Personen gilt ein ermäßigter Preis von 1,50 Euro pro Person. Ab Februar sind Karten an den WAZ-Ticketshops in NRW und über die WAZ Ticket-Hotline Tel. 01805-708077 erhältlich. An der Tageskasse kosten die Eintrittskarten 2,50 Euro pro Person und jeweils 2,00 Euro für Gruppen. Die Jugendmesse ist rollstuhlgerecht, und die Workshopräume sind mit Höranlagen (Funk/Induktion) ausgestattet. Außerdem weist ein Sehbehindertenleitsystem den Weg durch die Messehalle, Gebärdensprachdolmetscher übersetzen von Lautsprache in Deutsche Gebärdensprache, und an der Infotheke liegen Messeprogramme in Braille-Schrift aus.

Die Aktion Mensch betreibt die erfolgreichste Soziallotterie und ist die größte private Förderorganisation Deutschlands. Neben der traditionellen Förderung von Projekten im Bereich der Behindertenhilfe und -selbsthilfe engagiert sich die Organisation seit dem Jahr 2000 auch für Kinder und Jugendliche. "respect", die Jugendcommunity der Aktion Mensch, setzt sich für Toleranz und Anerkennung aller Menschen ein, unabhängig von ihren Fähigkeiten, Talenten oder ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft. Mit der Jugendmesse "respect our future" möchte die Aktion Mensch ein Forum für Jugendliche schaffen, das sich als Kontrapunkt gegen Konsumorientierung und den Trend zur Kommerzialisierung der Jugendkultur versteht.

 

JuLis wollen Schülergerichte im Saarland

Modellversuch im Saarland /Antrag auf FDP-Parteitag

Die Jungen Liberalen Saar (JuLis) wollen im Saarland in einem Modellversuches „Schülergerichten“, so genannten „Teen Courts“, einzusetzen. Diese Schülergerichte sollen wie in Bayern und anderen Bundesländern typische Jugenddelikte wie Ladendiebstahl, Sachbeschädigung (z.B. Grafitti)
oder Schwarzfahren verhandeln. Das aus den USA stammendem Modell wird in anderen Bundesländern derzeit mit Erfolg erprobt.

Der JuLi-Landesvorsitzende Oliver Luksic hält Schülergerichte für ein innovatives Modell: „Die Erfahrungen in anderen Bundesländern zeigen, dass die Verhandlung mit Gleichaltrigen positiven Einfluss auf die Akzeptanz und die Einsicht der Täter hat. Die Resonanz bei den Beschuldigten in den
Modellversuchen in anderen Ländern ist überwiegend positiv, die Rückfallquote kann so erfolgreich gesenkt werden. Um jugendliche Täter vom Unrecht ihrer Straftat zu überzeugen und sie zum Umdenken zu bewegen sind Schülergerichte eine neuer Weg zur Bekämpfung von Jugendkriminalität. Zudem sind solche Institutionen für die teilnehmenden Schülerrichter lehrreich und begrüßenswert um die Akzeptanz des Rechtsstaates bei Jugendlichen zu erhöhen.“

 

Girls'Day - Gewusst wie!

Mit Girls'Day-Aktionen für Zukunftsberufe begeistern - Zwei Filme zeigen Gestaltungsmöglichkeiten für Schulen und Unternehmen

Der nächste Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist am 27. April 2006. Tipps zur Vorbereitung und Durchführung des Aktionstags gibt nun die DVD "Girls'Day -Mädchen-Zukunftstag - Filme zur Berufsorientierung von Mädchen". Zwei Filmbeiträge und das Begleitheft sind direkt auf Fragen von Schulen, Unternehmen und Organisationen zugeschnitten. Ausleihbar ist die DVD bei den 650 Medienzentren, Landes- und Kreisbildstellen in Deutschland. Interessierte können sich zudem an die Girls'Day-Koordinierungsstellen in den Bundesländern und die regionalen Arbeitskreise wenden. Ansprechpersonen vor Ort sind übersichtlich auf der Arbeitskreiskarte unter www.girls-day.de zu finden.

Von einer guten Vor- und Nachbereitung in der Schule hängt nicht zuletzt auch der Nutzen des Aktionstags für die Schülerinnen ab. Für Lehrkräfte, die den Girls'Day in der Schule vorbereiten möchten, ist der Film "Ein Baustein schulischer Berufsorientierung" besonders geeignet. Das Beispiel der Paul-Gerhardt-Realschule in Münster ist auf alle Schultypen übertragbar. Es zeigt, wie das Thema in den Unterricht eingebracht werden kann. Lehrkräfte bekommen Anregungen für einen besonderen Projekttag zur Berufsorientierung und Ideen für die Arbeit mit Jungen am Girls'Day.

Im Film "Talente entdecken und Nachwuchs gewinnen" sind Praxisbeispiele zum Girls'Day aus drei verschiedenen Unternehmen und Organisationen zu sehen. Vertreterinnen und Vertreter aus einem mittelständischen Handwerksbetrieb, einem Großunternehmen und einer Hochschule erläutern, welche Motivation hinter ihrem Engagement für den Girls'Day stehen. Sie geben Tipps, wie mit dem Aktionstag frühzeitig und praxisnah interessierte Mädchen angesprochen und für technische Berufe gewonnen werden können.

Die Filmbeiträge wurden realisiert von der Landeskoordinierungsstelle Girls'Day NRW in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Girls'Day der Stadt Münster und der bundesweiten Koordinierungsstelle Girls'Day-Mädchen-Zukunftstag, Bielefeld. Kleine Ausschnitte sind als Vorschau auf der Girls'Day-Website zu finden: http://www.girls-day.de/girls_day/service/girls_day_film

Unter www.girls-day.de finden Schülerinnen, Unternehmen und Organisationen, Schulen und Eltern alles über den Aktionstag und das Thema Berufsorientierung in Technik, Naturwissenschaften und Handwerk. Materialien wie Plakate, Informationsbroschüren oder der Aktionsleitfaden zur Organisation des Mädchen-Zukunftstags besonders in klein- und mittelständischen Unternehmen können kostenlos bestellt werden. Mit dem Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag haben Mädchen ab Klasse 5 die Möglichkeit, Berufe für einen Tag hautnah zu erleben. Ziel des Projektes ist es, zum einen das Interesse der Schülerinnen an technischen Berufen, an Führungspositionen und Selbstständigkeit zu wecken, zum anderen sollen Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam gemacht werden. Am 27. April 2006 öffnen in ganz Deutschland Unternehmen und Betriebe, Hochschulen und Forschungszentren ihre Türen.