Sportticker

 

PRESSEMITTEILUNG: St. WENDEL Vergewaltigung, junges Mädel.

Dies ist eine von vielen Meldungen dieser Art, aber wenn wir ehrlich sind, denken wir dann „das passiert mir schon nicht!“. Aber genau das ist das Problem: Wir setzen uns nicht damit auseinander. Und genau dis sollten wir tun!
Selbstverteidigung fängt nicht im Kopf an, sondern im Bauch. Zumindest im Blitzdefence, der neuen Selbstverteidigung für Frauen. Hier wird auf die weibliche Intuition gesetzt, um gefährliche Situationen bereits im Ansatz zu erkennen. Danach folgen rhetorische Maßnahmen, die klar machen, wer die Chefin ist. Spätestens dann sollten aufdringliche Männer Reißaus nehmen, denn wer seine Finger nicht bei sich halten kann, bekommt WingTsun zu spüren, eine effektive chinesische Kampfkunst.

 

Von Frauen für Frauen entwickelt

WingTsun (WT) wurde vor über 250 Jahren von der Nonne NG Mui aus dem Shaolin-Kloster in China entwickelt, um sich auch gegen männliche Angreifer erfolgreich verteidigen zu können. Benannt wurde das neue Kampfsystem nach ihrer ersten Schülerin Yim WingTsun, was übersetzt „Schöner Frühling“ bedeutet. WT kam vor rund 30 Jahren durch Keith R. Kernspecht nach Europa und somit auch nach Deutschland.

Kluge Technik ersetzt rohe Kraft
WT ist kein Wettkampfsport, sondern auf die Selbstverteidigung spezialisiert. Von einer Frau erfunden, bedarf es nicht Kraft oder Akrobatik um den Gegner zu besiegen, vielmehr nutzt man die Kraft des Angreifers und lenkt sie gegen ihn.

Blitzdefence – mehr als „nur“ Kampf
Bisher gab es Blitzdefence nur für Männer. Diese lernten sich damit gegen die fiesen Tricks von Straßenschlägern zu verteidigen. „Frauen stehen jedoch vor einer ganz anderen Bedrohung“, erklärt Sabine Mackrodt, die an der Entwicklung des Selbstverteidigungskonzeptes für Frauen beteiligt war. „Es ist nicht der Fremdtäter, den Frau fürchten muss. 75 Prozent aller Angriffe gehen von Verwandten oder Bekannten aus. Für dieses Problem brauchen Frauen eine Lösung und das bieten wir mit den drei Phasen des Blitzdefence.

Phase1: Klischees werden durchbrochen und Frauen klar gemacht, was Statistiken beweisen: Wer sich wehrt, gewinnt! Die effektivste Verteidigung ist die Prävention: es gar nicht so weit kommen zu lassen.

Phase2: Galt bisher das Motto: „Grenzen ziehen“ lernen die Schüler jetzt ihre Grenzen zu bewachen.

Phase 3: Sobald es handgreiflich wird, spricht man im Blitzdefence von „Grenzen verteidigen“. Dabei bleibt man seiner offensiven Linie treu und handelt nach dem Motto: „Angriff ist die beste Verteidigung“.
André Karkalis, Sprecher der Europäischen WT Organisation (EWTO), vergleicht die Technik mit einem Schachspiel für Körper und Geist: "WT nimmt die Kraft des Angreifers unmittelbar auf, lenkt sie in eigene Kraft um, verstärkt sie und richtet sie gezielt gegen den Angreifer.

Effektive Kampfkunst und Beweglichkeitstraining
WT ist offen und möglich für jedermann. Weder Muskelkraft noch Kondition sind die Voraussetzung, sondern die Bereitschaft, sich auf seinen Körper einzulassen, seine Stärken kennen zu lernen und zu nutzen. Und so brauchen Anfänger vor allem eins, wenn sie mit WingTsun starten: Geduld. „WingTsun ist nur ein Teil der Selbstverteidigung. Das Schöne daran, je mehr man trainiert, umso unwahrscheinlicher wird es, dass man Kampftechniken einsetzen muss. Denn wer sich auch körperlich zu verteidigen weiß, wirkt selbstsicher.“

Das wichtigste bei all dem ist aber: WingTsun macht einfach Spaß.

Buchtipp zum Thema Blitzdefence: „Verteidige Dich³“ – Selbstverteidigung für Frauen“, Keith R. Kernspecht, André Karkalis. Wu Shu-Verlag, 140 Seiten, 150 Abbildungen und CD-ROM, 19,95 Euro. Bestellungen unter: Tel. 04371-4581 oder www.verteidigedich3.com